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10.12.2014

Gemeinderat sagt „Ja“ zum Derivate-Vergleich

Der Gemeinderat hat am Mittwochabend dem zwischen der Stadt Pforzheim und der Investmentbank J.P. Morgan am 1. Dezember vor dem Landgericht Frankfurt ausgehandelten Vergleich ohne Gegenstimme zugestimmt. Das teilte die Stadtverwaltung im Anschluss an die nicht-öffentliche Sitzung mit. Vertreter der Gemeinderatsfraktionen hatten bereits am Tag des Vergleichs gegenüber der PZ eine große Zustimmung erkennen lassen, auch wenn sich der eine oder andere mehr erhofft hatte.

Umfrage

Der Pforzheimer Gemeinderat hat den jüngsten Vergleich im Derivate-Debakel zwischen der Stadt Pforzheim und der Investmentbank J.P. Morgan akzeptiert. 37,2 von 55,9 Millionen Euro Schulden fallen weg. Ist der Vergleich ein Erfolg für die Stadt?

Ja 44%
Nein 45%
Weiß nicht 11%
Stimmen gesamt 401

Der Vergleich sieht wie berichtet vor, dass J.P. Morgan sich mit einer Zahlung von 28,1 Millionen Euro an den Verlusten der Stadt aus Derivate-Geschäften mit dem Bankhaus beteiligt, die Pforzheim im Jahr 2006 eingegangen war. Die Stadt behält zudem rund neun Millionen Euro Gewinn aus Derivaten der Deutschen Bank. Insgesamt verringert der Vergleich die Verluste der Stadt Pforzheim um 37,2 Millionen Euro zu Lasten von J.P. Morgan. Beide Seiten können ihre Einigung bis einschließlich 22. Dezember widerrufen.

Mehr lesen Sie am 11. Dezember 2014 in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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