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Ehrenamtlich im Einsatz: Sozialbürgermeisterin Monika Müller (rechts) und die Integrationsbeauftragte Anita Gondek (links) freuen sich über das Engagement der kulturellen Mittler und Dolmetscher Laila Wahab, Adeela Abdullah, Maria-Gabriela Richter, Amil Odicho, Besime Degirmenci, Gülay Küpeli und Mülkiye Kurt (von links). Foto: Baumgärtel
Ehrenamtlich im Einsatz: Sozialbürgermeisterin Monika Müller (rechts) und die Integrationsbeauftragte Anita Gondek (links) freuen sich über das Engagement der kulturellen Mittler und Dolmetscher Laila Wahab, Adeela Abdullah, Maria-Gabriela Richter, Amil Odicho, Besime Degirmenci, Gülay Küpeli und Mülkiye Kurt (von links). Foto: Baumgärtel
28.07.2016

Gemeinsam gegen Sprachbarrieren

Pforzheim. Während die Schüler einen Tag zuvor ihre Zeugnisse erhalten hatten, freuten sich am Donnerstag sieben von insgesamt 13 kulturellen Mittlern und ehrenamtlichen Dolmetschern gemeinsam mit Bürgermeisterin Monika Müller und der Integrationsbeauftragten Anita Gondek über ihre Zertifikate.

Diese haben sie im Rahmen des vom Land geförderten Projekts „Vielfalt sprechen – Teilhabe ermöglichen“ erworben. Und während für die Schüler Ferien sind, geht es für die Ehrenamtlichen erst richtig los.

Da ist die gebürtige Pforzheimerin Adeela Abdullah, die fünf Sprachen spricht und für die Dolmetschen nie etwas Besonderes war. „Ich habe das immer gemacht.“ Zuletzt im Familienzentrum Au. Oder Amil Odicho, der sein Ehrenamt als „wichtige Aufgabe mit großer Verantwortung“ versteht.

„Es ist toll, dass Sie sich mit einem Erfahrungsschatz einbringen, den Sie mir und vielen anderen voraus haben“, freute sich Müller. Die Ehrenamtlichen sollen künftig in städtischen Einrichtungen und stadtnahen Institutionen eingesetzt werden. „Die Anfrage wird von der Schulen oder der Behörde gestellt“, so Gondek. Insbesondere Arabisch und Kurmandschi seien stark nachgefragt. Die Ehrenamtlichen decken nun insgesamt neun Sprachen ab. Im Oktober kommen weitere dazu. Dann soll ein neuer Kurs mit 17 Personen stattfinden. Darunter Teilnehmer aus dem Iran, China und Eritrea.

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