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Der alte Vorstand des SPD-Kreisverbands Pforzheim ist auch der neue: Vorsitzender bleibt Frederic Striegler (rechts), seine Stellvertreter Christoph Mährlein und Annkathrin Wulff.  Foto: Meyer
Der alte Vorstand des SPD-Kreisverbands Pforzheim ist auch der neue: Vorsitzender bleibt Frederic Striegler (rechts), seine Stellvertreter Christoph Mährlein und Annkathrin Wulff. Foto: Meyer
23.11.2017

Genossen aus der Region gegen Bundes-Neuwahl

Pforzheim. Dass Frederic Striegler erneut von den Genossen zum Kreisvorsitzenden der Pforzheimer Sozialdemokraten gewählt wurde (26 Ja-Stimmen, drei dagegen, drei Enthaltungen) – geschenkt.

Umfrage

Wird die SPD demnächst doch noch in einer großer Koalition mit der CDU regieren?

Ja 62%
Nein 30%
Weiß nicht 8%
Stimmen gesamt 786

Desgleichen die Wiederwahl seiner Stellvertreter Christoph Mährlein und Annkatrin Wulff. Wichtig in turbulenten Tagen wie diesen ist etwas anderes: Wie hält es die SPD-Basis mit der Gretchenfrage Große Koalition oder Neuwahl? Oder irgendwas dazwischen? „Das wird eine kontroverse Diskussion“, prophezeit Striegler im Vorfeld der Mitgliederversammlung im Bürgerhaus Buckenberg-Haidach. Ein Fernsehteam des Südwestrundfunks hat sich angesagt, um eben diese Stimmung einzufangen und auszuloten – samt Angela Merkel und Martin Schulz als Pappkameraden.

Das findet nicht jeder lustig im Saal. Aber die Führungsriege zieht mit – und die Aussprache vor. Man ist sich einig: Der angekündigte, alternativlose Gang in die Opposition, propagiert von Parteichef Martin Schulz unmittelbar nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses, sei ein Fehler gewesen. Doch nun? „Wahre Größe zeigen“, wie eine Genossin fordert, weil die Menschen der SPD sonst die Verweigerung ankreiden würden? Koalitionsverhandlungen mit der CDU – aus einer Position der relativen Stärke heraus, weil „Jamaika“ gescheitert ist? „Wenn man in der Politik gestalten will, muss man am Dirigentenpult stehen“, sagt Annkatrin Wulf, die dennoch in einer Großen Koaltion mit der CDU die Gefahr sieht, den rechten Rand zu stärken.Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

rouge ordinär
24.11.2017
Genossen aus der Region gegen Bundes-Neuwahl

Die Entscheidung nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses in die Opposition zu gehen war richtig. Grundlage dieser Entscheidung war die Ablehnung des Programms der SPD durch die Wähler. An dieser Situation hat sich nichts geändert. Mir kommt die es vor wie bei den Trickbetrügern auf der Straße, die den Leuten das Geld durch "Hütchenspiel" abnehmen. Alle (Presse, die gescheiterte Jamaika-Koalitionäre-die Wirtschaft etc) stehen um Frau Merkel herum die die 3 Hütchen: Groko, Minderheitsregierung + ...... mehr...

helmut
24.11.2017
Genossen aus der Region gegen Bundes-Neuwahl

Die SPD hatte 8 Jahre Zeit um in die Hütchen etwas reinzulegen. Selbst mit der Lupe war nichts mit einer Sozialdemokratischer Handschrift gefunden. Die wissen nicht mal was das ist. Der früheren Arbeiterpartei fehlen als Mitglieder die Arbeiter. Deshalb wildern die bei den CDU Wählern. Die wählen lieber das Original als die Kopie.... mehr...