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Im Gespräch mit den Spitzengenossinnen: Rudi Herrmann, Hans Baudisch, Katja Mast, Andrea Nahles und Bodo Knechtel (von links).  Foto: Ketterl 

Genossinnen spielen sich den Ball zu - Sozialministerin Nahles auf dem Oechslefest

Pforzheim. Würde das Holzzaun-Geviert mit den lockend eingedeckten Tischen und Bänken die Höhle des Löwen werden, in die sich Bundesarbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) nach dem Exklusiv-Interview mit der PZ-Spitze in der „Arlinger-Laube“ wagt?

Immerhin traut sich die entschiedenste Durchboxerin des Mindestlohngesetzes zu, sich auf – zumindest theoretisch – sehr unfreundlichem Terrain zu bewegen. Da würden auch die Bodyguards des Bundeskriminalamts und die Staatsschützer des Polizeipräsidiums Karlsruhe nicht helfen, die allesamt ein waches Auge auf den politischen Hochkaräter aus Berlin haben. Die Wirte – die PZ berichtet oft darüber – laufen bekanntlich Sturm gegen die starre Arbeitszeitregelung und die bürokratische Dokumentationspflicht im Gastro-Gewerbe. Doch hier, im Außenbereich der „Arlinger-Lauben“ zwischen C & A und „Dean & David“, ist das kein Thema – höchstens der Mindestlohn in der von Nahles beabsichtigten Form. Und natürlich die Rente. Zu beidem hat sie etwas zu sagen, nachdem sie von der Bundestagsabgeordneten Katja Mast in Empfang genommen worden ist. Die beiden Frauen – so viel Eigenlob muss sein – hätten über 40 Vorhaben durchgeboxt, erinnert sich Mast, lobt Nahles als „die erfolgreichste Arbeitsministerin der deutschen Geschichte“. Die Ministerin spielt den Ball zurück, nennt Mast „meine wichtigste Stütze“. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.