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12.02.2010

Genug vom Winter? Das hilft gegen den Schnee-Blues

Die Deutschen haben genug von Frost und Schnee. Das ergab eine Umfrage von TNS-Emnid. Knapp zwei Drittel der Bevölkerung sehnen sich nach Wärme, würden dem Rekordwinter 2010 besser heute als morgen den Rücken kehren. Auch ich bin wintermüde. Ich habe genug vom Schnee. Der Schnee-Blues überfällt mich Schneetag für Schneetag.

Bildergalerie:

Doch es hilft nichts: Ich bin dann mal weg, das geht nicht. Ab in den Flieger gen Süden? . . . Keine Chance! Ich muss mit dem Schnee zurecht kommen. Drum mache ich mich auf die Suche nach Wegen aus der Krise. Nach Mitteln gegen den Schnee-Blues.

Erste Station im Kampf gegen den Schnee-Frust: Kosmetikhaus Just. Chef-Kosmetikerin Angela Fröhlich weiß mich zu verwöhnen. Mit einer Fleece-Maske, die der Kälte geplagten Haut Feuchtigkeit einflößt. Mit einer Massage, die den Körper geschmeidig macht. Mit einer Tönung, die dem gestressten Gesicht eine frischere Farbe verleiht.
Aaah, das tut gut.

Zweite Station: heimischer Herd. Es gilt ein Hausmittel zu testen, das mitten im Rekordwinter Herz und Körper erwärmt. Ingwer-Zitronen-Tee macht warm von innen, beugt Erkältungen vor. Das Gebräu ist einfach und schnell zubereitet. Ein paar Scheiben von einer Ingwer-Wurzel und eine halbe Zitrone in eine Kanne, kochendes Wasser drauf. Fertig. Im Geschmack ein bisschen bitter, ein wenig sauer. Doch daran gewöhnt man sich. Zumal der Tee für Wohlgefallen sorgt.
Hmmm, Winter-Blues wie weg geblasen.

Eine andere Wärmequelle heißt Rotlicht. Vor so einer Rotlicht-Lampe lässt es sich aushalten. Heißer scheint die Sonne im Süden auch nicht. Und all das ganz ohne Sonnenbrandgefahr. Einfach zurück lehnen, entspannen und sich das Rotlicht aufs Gesicht scheinen lassen.
Herrlich.

Endstation: Badewanne. Auszeit vom Schnee-Alltag. Abtauchen. Hinein ins heiße Wasser mit Schaumkrone, wenn draußen der Winter tobt. Das ist Entspannung pur. Wer redet noch von Winter? Das vergisst man alles andere. Hier bleibe ich. In der Badewanne kann mich der Schnee-Blues nicht überfallen. Ronny Thurow