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Die erste Mission führt in den Wildpark: Jad, Simon, Bente, Laura (von links) und ihr Begleiter Philipp Maier zeigen die Tablets, die als Wegweiser dienen. Foto: Ketterl
Die erste Mission führt in den Wildpark: Jad, Simon, Bente, Laura (von links) und ihr Begleiter Philipp Maier zeigen die Tablets, die als Wegweiser dienen. Foto: Ketterl
06.06.2017

Geocaching: Schatzsuche durch Pforzheim mal anders

Pforzheim. Es herrscht aufgeregte Stimmung in der Stadtbibliothek. 14 Kinder im Alter zwischen neun und zwölf Jahren haben sich am Dienstagmorgen dort eingefunden. Sie nehmen an dem siebentägigen Ferienprogramm „Goldstadt Schatzsucher“ teil, welches die Stadtbücherei nun seit drei Jahren in Folge ausrichtet.

Mithilfe der Methode des Geocachings – einer modernen Form der Schnitzeljagd – ist es Ziel des Projekts, den Kindern das Entdecken und Erkunden der Stadt zu ermöglichen. Beim Geocaching sind lediglich die geografischen Koordinaten der Verstecke bekannt, die dann unter Verwendung GPS-fähiger Geräte ausfindig gemacht werden. Die mit Tablets ausgerüsteten Schatzsucher werden mithilfe einer App zu verschiedenen Stationen geführt, an denen sie Fragen, Handlungsaufgaben und Hintergründe zu den einzelnen Orten erhalten.

Die App zeige den Standort der Schatzsucher und einen Stadtplan mit dem Ziel, erklärt Philipp Maier. Gemeinsam mit seinem Kollegen Thomas Schröder von „erlebnisbereit“ und jeweils einem Azubi der Stadtbibliothek, begleiten sie die Kinder zu Einrichtungen und historischen Schauplätzen in ganz Pforzheim. Die verschiedenen Missionen führen die Sucher beispielsweise in den Wildpark, ins Technische Museum, oder zur Burg Rabeneck, um sich spielerisch mit der Gegenwart, aber auch mit der Vergangenheit der Stadt vertraut machen zu können.