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Sie wollen auf dem Hohberg auch künftig leben und arbeiten: Gerhard und Monika Reubelt, Ralf Schmitt, Simon Dussler sowie Regina und Jochen Wernert (von links).  Foto: Seibel
Sie wollen auf dem Hohberg auch künftig leben und arbeiten: Gerhard und Monika Reubelt, Ralf Schmitt, Simon Dussler sowie Regina und Jochen Wernert (von links). Foto: Seibel
07.09.2015

Geplantes Gewerbegebiet bedroht die Existenz der Hohberg-Bewohner

Seine Ernte hat Gerhard Reubelt eingefahren, Sorgen hat er trotzdem. Schon seine Großeltern bewirtschafteten den Hof im Familienbesitz, der im geplanten Gewebegebiet „Südlich des Hohbergs“ liegt. Das Gebiet befindet sich an der Autobahn im Norden der Stadt, östlich liegen die B294 und westlich der Alte Göbricher Weg mit dem Reiteverein und einigen Häusern.

Vor der Sommerpause gab der Gemeinderat grünes Licht für den Aufstellungsbeschluss (die PZ berichtete). Jetzt kommt ein langwieriges Verfahren in Gang mit Gutachten und einem Bebauungsplan auch für das Gebiet „Ochsenwälde“. Damit möchte die Stadt fehlende Gewerbeflächen kompensieren. Man wolle das Gebiet nur im Einvernehmen mit den Bewohnern entwickeln, hatte es geheißen. Doch ein großer Teil stellt sich quer.

Simon Dussler, ist mit einer Autoverwertung als Unternehmer im Gebiet vertreten. Er befürchtet eine Erschließung des Gebietes auf Raten. Wenn doch einige private Besitzer ihre Parzellen verkaufen, könnte die Stadt stückchenweise vorgehen.

Der Reitverein hat indes beschlossen, keine Einwendungen mehr gegen das Gewerbegebiet vorzutragen. Mittelfristig möchte er mit dem Pforzheimer Reiterverein im Altgefäll auf dem Grund des Katharinentaler Hofes ein Pferdesportzentrum für neun Millionen Euro errichten. Bis dahin sind ihm für die wegfallen Koppeln alternative Flächen in Aussicht gestellt worden. Die 4,5 Hektar könnten allerdings zu Lasten von Schmitts Pachtland gehen.

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