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Findet im Gespräch mit der PZ auch kritische Worte: Jubiläumskoordinator Gerhard Baral, hier am Waisenhausplatz, wo die Wiege der Goldstadt liegt. Foto: Meyer
Findet im Gespräch mit der PZ auch kritische Worte: Jubiläumskoordinator Gerhard Baral, hier am Waisenhausplatz, wo die Wiege der Goldstadt liegt. Foto: Meyer
11.08.2017

Gerhard Baral im PZ-Interview: „Das Jubiläum kommt an, wenn auch nicht bei allen“

Pforzheim. Nach dem „Goldrausch“ von „Titanick“ und dem Ende der Kinderspielstadt „Schmuckelheim“ ist der Hauptklang des Jubiläumsfestivals nun vorbei. Es ist an der Zeit, mit dem Gesamtkoordinator Gerhard Baral eine erste Bilanz zu ziehen.

Wie kommt Goldstadt 250 bei den Pforzheimern an

Er ist überzeugt, dass Pforzheim dringend Menschen braucht, „die stolz sind auf die Stadt, in der sie leben“. Inzwischen erlebe er in der Bevölkerung „mehr als nur ein Wir-Gefühl.“ Baral gesteht aber auch: „Das Jubiläum kommt an – wenn auch nicht bei allen.“ Eine Tatsache, die ihm Kritiker immer wieder vorhalten. Das sieht er gelassen: „Es wird immer so sein, dass Veranstaltungen an manchen vorbeigehen.“ Er konzentriert sich lieber auf diejenigen, die mitmachen und die Angebote annehmen. Mehr als 152.000 Besucher kamen bislang zu den Jubiläumsveranstaltungen. Ein Erfolg, wie Baral findet, schließlich seien ursprünglich 141.000 angepeilt gewesen. Und noch ist das Jubiläumsfestival ja nicht vorbei. Im Herbst sollen rund 50 kleinere Ausstellungen und Veranstaltungen folgen. Wie es indes für ihn und sein Team weitergeht, kann er nicht beantworten: „Diese Entscheidung müssen Andere treffen.“

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HWB
12.08.2017
Gerhard Baral im PZ-Interview: „Das Jubiläum kommt an, wenn auch nicht bei allen“

Herr Baral grosser Respekt für die Arbeit und die tollen Events die dabei entstanden sind! Ob im Stadtgarten oder in der Stadt waren die Veranstaltungen sehr gut besucht. Nochmals Ihnen und Ihrem Team Hut ab für die Leistung und Dank im Namen vieler Mitbürger! mehr...

Gaylord
12.08.2017
Gerhard Baral im PZ-Interview: „Das Jubiläum kommt an, wenn auch nicht bei allen“

11000 beim Titanick?! Es waren weit unter 10000 Aber egal und das für 5 Stunden an zwei Tagen für über 450000€. Jeder verkaufsoffener Sonntag bringt mehr. Man kann sich alles schönreden. Zumindest dürfte sich das mit der Ornamenta erledigt haben. Es stand ja ursprünglich zur Debatte, dies oder das. mehr...

ZeeT
13.08.2017
Gerhard Baral im PZ-Interview: „Das Jubiläum kommt an, wenn auch nicht bei allen“

Fand es fehlte etwas die öffentliche Werbung für die Veranstaltungen. Die website für Pforzheims Jubiläum ist chaotisch aufgebaut. Die Laternenfahnen waren eine Fehlinvestition, da zu klein und nicht haltbar. Grafisch waren die Banner schrecklich und für die einzelnen Events wurde im öffentlichen Raum nicht geworben. mehr...

miri33
16.08.2017
Gerhard Baral im PZ-Interview: „Das Jubiläum kommt an, wenn auch nicht bei allen“

Ich könnte mich am laufenden Band übergeben... Diese Selbstverliebtheit und Selbstverherrlichung von Stadt und seiner Adjutanten. Ein Herr Baral, der unterm Strich natürlich alles gutheißen oder zumindest verteidigen muss was er macht und eine Stadt, die ein totes Pferd reiten will. C. Hafner rausekeln und Ein-Euro-Läden in der Innenstadt. Und dann noch viel Geld für goldene Nuggets die nun wirklich keinen Zweck erfüllen. Es wird eine Veranstaltungspolitik gemacht, die exakt die Generation ...... mehr...