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Der Kandidat und künftige OB, Peter Boch, während des Wahlkampfs bei einer Veranstaltung mit der CDU-Fraktion. Nun gab es ein Wiedersehen.
Der Kandidat und künftige OB, Peter Boch, während des Wahlkampfs bei einer Veranstaltung mit der CDU-Fraktion. Nun gab es ein Wiedersehen.
13.06.2017

Gespräch mit Peter Boch: Rantasten an die neue Rollenverteilung

Die Pressemitteilung der CDU-Gemeinderatsfraktion gestern war sehr allgemein gehalten: Von „guten Beschlüssen“ und „modernen Konzepten“ war darin die Rede – beides habe man in einer Klausurtagung mit dem künftigen Oberbürgermeister Peter Boch erarbeitet und sei zu diesem Zweck am Wochenende in Richtung Epfendorf aufgebrochen, wo Boch noch Bürgermeister ist, bevor er am 1. August seinen Dienst im Pforzheimer Rathaus antritt.

Auf Nachfrage der PZ präzisieren Boch und der Fraktionsvorsitzende Florentin Goldmann Themen und Inhalte: Zunächst einmal sei es um ein näheres Kennenlernen gegangen, denn die Pforzheimer CDU-Stadträte hätten ja auch im OB-Wahlkampf häufig nur eine halbe, selten eine ganze Stunde mit dem CDU-Kandidaten Boch zubringen können. Gleichzeitig habe die CDU-Fraktion in Erfahrung bringen wollen, wie „kompatibel“, so Goldmann wörtlich, die Aussagen Bochs im Wahlkampf zu den Positionen der christdemokratischen Stadträte seien. Zum Beispiel, was einen Abbau der vom künftigen Rathaus-Chef häufig angesprochenen Cortenstahl-Tröge an der Zerrenner-straße anbelange.

Auch das Thema Innenstadt-Ost sei zur Sprache gekommen, zu dem sich Boch im Wahlkampf eher skeptisch geäußert hatte und sich zunächst gründlich informieren wollte. Insbesondere CDU-Stadtrat Carsten von Zepelin habe Boch hierzu einiges aus der Vorgeschichte des Projekts mitteilen können, so Goldmann. Boch wiederum will dazu nach seinem Amtsantritt die größtmögliche Transparenz für die Bürgerschaft herstellen.

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