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26.01.2016

Gespräche statt „Rosenkrieg“: Eheberatung von pro familia hilft Paaren bei Konflikten

Veränderungen in der Familie, zu wenig Zeit füreinander, mangelnde Kommunikation und hohe Erwartungen an den Partner: All dies können Gründe sein, warum es bei Paaren zum Streit oder zur Trennung kommt. Und dies immer öfter: In den Städten liegt die Scheidungsrate mittlerweile bei über 40 Prozent.

„Paarbeziehungen werden zunehmend schwieriger“, hat auch Anna Krieb beobachtet. Die Leiterin der Beratungsstelle von pro familia hat mit ihren Mitarbeiterinnen im vergangenen Jahr 60 Paare aller Altersgruppen in Konfliktsituationen betreut – Tendenz steigend.

In Einzelgesprächen oder Gruppenangeboten unterstützt pro familia die Paare dabei, sich wieder besser zu verstehen. Sie hilft auch zu klären, ob es noch gemeinsam weitergehen kann oder ob eine Trennung sinnvoll ist. „Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen für sich und einander“, sagen Mediatorin Barbara Scheffler und Paarberaterin Jutta Leschnik. Besonders wichtig ist es ihnen, den Beratungssuchenden bestimmte Kommunikationsregeln zu vermitteln: Von sich selbst in Ich-Botschaften zu reden, den anderen ausreden lassen und ihm zuhören. „Und bevor es zum Schlagabtausch kommt, Stopp zu sagen“, sagt Scheffler.

Einzelpersonen oder Paare können bei pro familia mit Paarberatern Gespräche vereinbaren. Dieses Angebot ist für Familien mit Kindern unter drei Jahren kostenfrei, ansonsten erhebt pro familia einen Kostenbeitrag, der sich am Nettoeinkommen orientiert. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.