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Verabschiedung Rüdiger Fricke. Foto: Meyer
Verabschiedung Rüdiger Fricke. Foto: Meyer
13.06.2018

Gestalter statt Verwalter: Hintersinniges Abschiedsgeschenk für Rüdiger Fricke

Pforzheim. Er war ein Marke, ohne Frage, einer, der dem Citymarketing als Chef über elf Jahre lang den Stempel aufgedrückt hat – und so wählten seine Kollegen bei Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) voll Hintersinn das Abschiedsgeschenk für den letzten großen Akt: WSP-Chef Oliver Reitz überreichte Rüdiger Fricke bei dessen Verabschiedung im PZ-Forum eine Briefmarke, sowohl im Großformat als auch als Bogen, um ausgewählte Adressaten mit einem exklusiven Postwertzeichen zu erfreuen. „So bleibt dann doch was kleben . . .“, so Reitz.

Er erinnerte an die Duftmarken und Maßstäbe, die Fricke gesetzt hatte: verkaufsoffene Sonntage in der Innenstadt – insbesondere das „Wirtschaftswunder“ –, die Aufwertung des OechsleFests (unter anderem mit „Secco-Night“, PZ-Hüttengaudi oder Dirndl-Abenden) oder „City on Ice“. Nicht zu vergessen „Goldi, der Goldstadtbär“, den Liebling der Kinder. Gestalter statt Verwalter – und Förderer des hausinternen Nachwuchses. Ein Teamplayer sowohl intern als auch im Zusammenspiel mit Einzelhandel und Gastronomie.

Folgerichtig ergriffen nach OB Peter Boch („Er war immer auf Ballhöhe“) auch Händler-Chef Horst Lenk und Frank Daudert, Sprecher der „OechsleFest“-Wirte, das Wort und priesen das Wirken des gebürtigen Witteners (Nordrhein-Westfalen), der vor drei Jahrzehnten in die Region kam und in Remchingen heimisch ist. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.