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Ein Paradebeispiel der autogerechten Stadtplanung der Nachkriegsmoderne: Die 1950er-Jahre-Stadt Pforzheim mit ihrem eigenen Charme, aber auch ihren gemachten Fehlern, gilt es laut Aussage des Architekten Ludwig Wappner weiterzuschreiben. Foto: Ketterl
Ein Paradebeispiel der autogerechten Stadtplanung der Nachkriegsmoderne: Die 1950er-Jahre-Stadt Pforzheim mit ihrem eigenen Charme, aber auch ihren gemachten Fehlern, gilt es laut Aussage des Architekten Ludwig Wappner weiterzuschreiben. Foto: Ketterl
09.08.2017

Gestaltungsbeirats-Vorsitzender Wappner: „Die Stadt hat sich neu erfinden müssen“

Pforzheim. Der 59-jährige Ludwig Wappner ist der Vorsitzende des neuen Pforzheimer Gestaltungsbeirats. Er lebt in München und hat dort das international tätige und vielfach ausgezeichnete Architekturbüro Allmann Sattler Wappner Architekten mitgegründet.

Seit dem Jahr 2010 lehrt er außerdem als Professor für Baukonstruktion am Karlsruher Institut für Technologie. Er pendelt deshalb regelmäßig zwischen Karlsruhe und München und erlebt Pforzheim so aus verschiedenen Perspektiven. In München hat er zuletzt zwei Wohntürme mit dem Titel „Friends“ fertiggestellt. Die PZ hat sich mit ihm über das Entwicklungspotenzial der Goldstadt unterhalten. Pforzheim sei aus heutiger Sicht betrachtet ein Paradebeispiel der autogerechten Stadtplanung der Nachkriegsmoderne, sagt er. „Und da möchten wir und ich selbst auch mit unserer Sichtweise im Beirat künftig ansetzen.“ Pforzheim sei eine spannende und mit eigener Identität versehene Stadt, entwickelt heute in der Denkstruktur der 1950er-Jahre und nicht mehr auf den Fundamenten der Gründerzeit. Genau hier gelte es nun anzusetzen und zu überlegen, wie man eine 1950er-Jahre-Stadt mit ihrem eigenen Charme, aber auch ihren gemachten Fehlern, weiterschreibe.

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