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Weisen auf die Gefahren von Kürzungen an falscher Stelle hin: Holger Egger (Verdi), DGB-Geschäftsführerin Susanne Nittel, Rüdiger Jungkind (Verdi), Wolf-Dietrich Glaser (IG Metall) Liane Papaioannou (IG Metall) und Franz Herkens (Verdi, von links).
Weisen auf die Gefahren von Kürzungen an falscher Stelle hin: Holger Egger (Verdi), DGB-Geschäftsführerin Susanne Nittel, Rüdiger Jungkind (Verdi), Wolf-Dietrich Glaser (IG Metall) Liane Papaioannou (IG Metall) und Franz Herkens (Verdi, von links).
03.11.2016

Gewerkschaftsbund legt Stellungnahme zu städtischem Sparkurs vor

„Pforzheim – Eine Stadt der Chancen“: Der Untertitel der Stellungnahme des DGB-Kreisverbands zur städtischen Haushaltskonsolidierung deutet bereits an, dass sie mehr sein soll als ein punktueller Beitrag zur Spardebatte.

„Wir wollen aufzeigen, welche Folgen Kürzungen haben können“, sagt Geschäftsführerin Susanne Nittel beim Pressegespräch. Und so finden sich in dem 20-seitigen Papier keine zahlenbewerten Alternativvorschläge zu aktuellen Planungen der Verwaltung, sondern vielmehr strukturelle Betrachtungen, Einordnungen und Argumente. Die Entscheidung darüber, wo und wie gespart werden soll, müsse die Politik treffen, begründet Nittel. Die Gewerkschafter erinnern allerdings an die vier Oberziele des Masterplans – Attraktivität bezüglich Innenstadt, Wohnstandort, Gewerbestandort sowie erfolgreiche Bildung und Betreuung – und kritisieren, dass viele Sparmaßnahmen die Chancen auf Besserung eher verschlechtern als verbessern.