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Hereinspaziert ins Videospiel: In der interaktiven Bahn „Laser-Pix“ mit der imposanten, 31 Meter langen Front können Fahrgäste auf Punktejagd gehen. Foto: Jehn

Gigantisches Computerspiel für die Mess: Das erwartet die Besucher

Pforzheim. Dass die Metzgerfamilie Platzer aus Königsbach-Stein das Festzelt der Pforzemer Mess mit einem vielfältigen Begleitprogramm aufleben lässt, hat die PZ bereits groß berichtet. Dies ist aber bei weitem nicht die einzige Innovation und Attraktion des Vergnügungsfests, das vom 14. bis 23. Juni ganz sicher wieder Hunderttausende Kirmesfreunde auf den Messplatz locken wird.

Der städtische Marktmeister Marc Pfrommer gewährt auf PZ-Nachfrage erste Einblicke in die Planung, die etliche Glanzlichter aufweist. „Laser-Pix“, ein interaktiver „Dark-Ride“, dürfte vor allem die Herzen Jugendlicher höher schlagen lassen.

Was sich dahinter verbirgt? „Man wird Teil eines riesengroßen Computerspiels“, erläutert Pfrommer. In Wagen mit zwei Sitzen geht es ins dunkle Innere des 18 Meter tiefen Fahrgeschäfts, dessen Front 31 Meter misst. Im Bauch von „Laser-Pix“ können Besucher selbst zum Computerspiel-Helden werden und mit einem Laserbooster Zielscheiben anvisieren: Sie spielen entweder gegen ihren Nebensitzer oder gegen den aktuellen Punkterekord. „Eine Innovation nach Schaustellerart“, schwärmt Pfrommer: „Ich glaube, das wird echt der Renner.“ Oliver Jehn aus Worms bringt dieses topmoderne Geschäft erstmals nach Pforzheim, mit dem er auch bei Vergnügungsfesten in Luxemburg, Basel oder beim Hamburger Dom präsent ist. Die Pforzemer Mess sei eine „sehr bekannte und umsatzstarke Kirmes“, freut sich Jehn im PZ-Gespräch auf die Premiere: „Da will man natürlich dabei sein.“

Wild wirbelnde Mutproben

Ein Erfolgsrezept der Mess ist sicher die Ausgewogenheit. „Wir müssen auf eine gute Mischung achten und auch für die ganz Kleinen etwas bieten“, weiß Pfrommer. Deshalb gibt es Attraktionen für die ganz Mutigen. Allen voran „Black Out“ der Firma Störzer aus Höchstadt, das Fahrgäste – begleitet von einer LED-Lichtshow – in freischwingenden Gondeln bis zu 22 Meter hoch und um drei Achsen wirbelt. „Europaweit einmalig und für Pforzheim eine absolute Neuheit“, wie Pfrommer unterstreicht. Ein sogenannter Propeller als weiteres Überkopf-Fahrgeschäft setzt auf einen ganz ähnlichen Kick.

Es wird die Achterbahn „Crazy Mouse“ mit sich drehenden Gondeln geben, aber auch die Achterbahn „Racing Coaster“, die sich an Kinder richtet, in der aber die ganze Familie mitfahren kann. „Spuk“ heißt die Geisterbahn der niederländischen Firma Sipkema-Lutjens, die Grusel verspricht – laut Pfrommer „mit tollen Effekten außen und innen“ und einem 15 Meter hohen Turm, der rasante Fahrpassagen ermöglicht. Spaß auf mehreren Etagen können Besucher erleben, die zu Fuß das „XXL-Lach-Haus“ erkunden. Der beliebte Rundfahrbetrieb „Happy Sailor“ ist wieder mit von der Partie, außerdem etliche weitere Kinder-Fahrgeschäfte. Und dann serviert das Marktamt mit „Take Off“ auch noch einen drehenden, sich aufrichtenden Teller mit 23 Metern Durchmesser und 14 Metern Höhe, auf dem sich die Gondeln wie wild drehen.

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