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Für sie soll’s weiße und rote Rosenblätter regnen: Ralf Fuhrmann (links) und Timur Fuhrmann-Piontek nach der Besiegelung ihrer Lebenspartnerschaft im Neuen Rathaus. Inzwischen sind sie auch hochoffiziell ein Ehepaar. Seibel, PZ-A 

Gleichgeschlechtliche Ehen: Kontroversen hallen in der Region bis heute nach

Pforzheim/Enzkreis. Es sind nüchterne Zahlen, hinter denen emotionale Debatten und ein intensives Ringen stehen, wie ein Blick in die PZ-Archive zeigt. Auch der Internist, Hausarzt und SPD-Stadtrat Ralf Fuhrmann sowie sein Ehemann Timur Fuhrmann-Piontek haben hier in der Region maßgeblich dazu beigetragen, dass es inzwischen vor dem Gesetz und in der evangelischen Kirche ganz egal ist, ob da eine Frau und ein Mann, eine Frau und eine Frau oder eben ein Mann und ein Mann den Bund fürs Leben schließen. Fuhrmann freut sich im PZ-Gespräch über den fortschreitenden „Prozess der Normalisierung“. Doch der Anteil gleichgeschlechterlicher Trauungen geht weit auseinander - den Kreis Calw und die Stadt Stuttgart trennen etwa fast zehn Prozentpunkte.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich gleichgeschlechtliche Paare offiziell nur Partner statt Eheleute nennen durften.

Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat die Daten zu den Eheschließungen des Jahres 2018 veröffentlicht. Erstmals werden auch gleichgeschlechtliche Ehen in der Statistik geführt, da zum 1. Oktober 2017 die „Ehe für alle“ eingeführt worden

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