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Drunter und drüber geht es vor der westlichen Bahnunterführung. 
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Schräg erscheint dieses Missverständnis an der Bahnhofstraße. 
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Und Büchenbronn führt vor Augen: Die AfD will die SPD retten. 

Glosse: Wahlplakate kurios - Pforzheimer Kommunalpolitik steht kopf

Kaum hängen sie, hängen sie schon durch. Die Plakate der Parteien und Gruppierungen zur Kommunal- und Europawahl sind ein Quell der Freude – zumindest einige davon.

Eine Glosse von PZ-Redakteur Claudius Erb

Pforzheims CDU-Grande Florentin Goldmann mit dem gewichtigen Listenplatz 40 ist an der Bahnhofstraße in Schieflage geraten und lächelt Passanten als schräge Type entgegen. Darunter prangt auch noch ein Poster des Amateurtheatervereins mit der Aufschrift „Das Missverständnis“. Wir haben verstanden!

Nur ein paar Schritte weiter, kurz vor der westlichen Bahnunterführung, steht der Kandidat der CDU für die Europawahl, Daniel Caspary, kopf – was beim darunter grinsenden SPD-Spitzenteam fürs Stadtparlament, Annkathrin Wulff und Uwe Hück, ganz offensichtlich für gute Laune sorgt.

Wulff und Hück wiederum sind – darauf hat uns ein aufmerksamer PZ-Leser hingewiesen – in Büchenbronn derart abgesackt, dass nun die AfD für die Genossen zu werben scheint. „SPD retten!“, steht auf der ungeplanten Werbefusion zu lesen, was ja auch eine Alternative wäre.

All diese drei Kuriositäten können zumindest theoretisch durch höhere Gewalt, also etwa Materialermüdung, oder aber durch fahrlässig-nachlässiges Drapieren entstanden sein. Vor mutwilligem Eingriff in Wahlwerbung oder gar der Zerstörung von Plakaten, wie sie in den vergangenen Jahren immer wieder zu beklagen war, sei eindringlich gewarnt. Bereits im Frühjahr 2016 vor der Landtagswahl hatte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Karlsruhe auf Nachfrage bekräftigt, dass es sich dabei um Sachbeschädigung handelt. Würden Täter erwischt, drohe diesen eine Geldstrafe, im schlimmsten Fall gar eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. Durch solch krumme Touren käme man also wirklich auf die schiefe Bahn.

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