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Frank Werthwein (links) und Sohn Enrico präsentierten bei der Golden Car Reunion 2017 einen waschechten Italiener: den vor 30 Jahre gebauten Piaggio-Vespacar „Ape“. Foto: Frommer
Vorne Tamara Streib und Justine Pinheiro, hinten Dejan Simeunic und Lars Riemann (jeweils von links) am „Formel-Student“-Rennwagen „Onyx“. Foto: Frommer
17.09.2017

„Golden Car Reunion“ glänzt mit automobilen Schmuckstücken

Pforzheim. Rar wie Gold – waren die Young- und Oldtimer im Edelmetall-Look, die es am Wochenende im Rahmen der „Golden Car Reunion“ zu sehen gab. Jedes der goldglänzenden Fahrzeuge ist ein echtes Unikat – vom italienischen Dreiradtransporter Piaggio „Ape“ („Biene“) bis zum 310 PS starken Oldsmobile Straßenkreuzer, der 1978 in Biel konstruiert wurde.

Bildergalerie: Golden Car Reunion in Pforzheim

Der mit Abstand „dicksten Brummer“ unter den im Rahmen des Jubiläumsfestivals „250 Jahre Goldstadt Pforzheim“ am Waisenhausplatz versammelten automobilen Schmuckstücken, war jedoch der in Pforzheim wohlbekannte und mit 4000 Feingoldblättchen überzogenen Neoplan-Bus „Goldliner“ (Baujahr 1957).

Als Einzelstück mit dem geringsten Alter präsentierten Maschinenbau-Studenten der Hochschule Pforzheim – Tamara Streib, Justine Pinheiro, Dejan Simeunic und Lars Riemann – den 2017 gefertigte Formel-Rennwagen „Onyx“. Den nach einem Edelstein benannten Mini-Monoposto (55 PS und 120 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit) setzte die studentische Projektgruppe „Rennschmiede Pforzheim“ bereits in Hockenheim und in Spielberg erfolgreich ein. Neu in dieser Saison (jedes Jahr entsteht ein neues Fahrzeug) sei das gesamte Aeropaket, berichtete Tamara Streib: „Wir fahren ihn natürlich selbst“, betonte die 20-Jährige mit hörbarem Selbstbewusstsein. Und: „Wir organisieren uns selbst“. Alle Studenten stehen mit der Automobilindustrie bereits in mehr oder minder intensivem Kontakt, von ihrem nahtlosen Übergang – nach Abschluss – ins Berufsleben darf getrost ausgegangen werden.

Den Event rund ums goldene Automobil „auf die Beine gestellt“ hat Sandra Bugglé, die stets umtriebige Geschäftsführerin der Pforzheimer Agentur „watchmore“. Ihre Idee vom Treffen der Fahrzeuge im Gold-Look fiel keineswegs nur bei den genannten Studenten auf fruchtbaren Boden: Mit von der Partie war beispielsweise der automobile Markenbotschafter des Unternehmens Degussa, ein hell goldfarben lackiertes Käfer-Cabrio. Frank Werthwein und Sohn Enrico präsentierten bei der Golden Car Reunion 2017 einen waschechten Italiener: den vor 30 Jahre gebauten Piaggio-Vespacar „Ape“.

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