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Ein guter Rat vom OechsleFest-Glasdesigner Peter Ulmer: Der Flößer sollte nie mit seinem Floß auf dem Trockenen stehen. Regelmäßiges Nachfüllen wäre hier von Vorteil. 

Goldene Regel beim OechsleFest-Glas: Die Stämme des Flößers sollten nie auf dem Trockenen stehen

Pforzheim. Der Entwurf hatte bereits für Aufsehen gesorgt. Seit Dienstag gibt es die Kunst des Dietlingers Peter Ulmer endlich auch auf Glas – und das zehntausendfach. Exakt 10.190 Winzerbecher, 3268 Stielgläser und 1160 Sektgläser wurden fürs OechsleFest produziert.

Auf allen prangt ein echter Ulmer: „Wein & Eleganz“ steht neben der anmutigen Schönen, die mit geschlossenen Augen das aus dem Rotweinglas aufsteigende Aroma zu atmen scheint. Auf den Winzerbechern sticht zudem ein Flößer in die Fluten.

„Gut ist’s geworden“, lobt Ulmer den Transfer seines Werks von Papier auf Glas. „Ein tolles Design“, schwärmt „Oechsle-Brunnen“-Wirt Siegfried Weiß: „Wir haben immer großartige Künstler.“ Die Oechsle-Gläser – zu kaufen für einen beziehungsweise zwei Euro – sind beliebte Souvenirs.

Ulmer und Weiß haben augenzwinkernd auch einen Tipp für Besucher des am Freitag beginnenden OechsleFests parat: Der Flößer sollte nie auf dem Trockenen sitzen.