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Im Februar gaben Philipp Dörflinger (links) und Alexander Wellendorff in der PZ-Redaktion offiziell den Startschuss für eine kollektive Kettenreaktion. Noch vor Weihnachten soll der Nachweis gelingen, dass die Ösenkette dank des Zutuns ungezählter Bürger inzwischen 250 Meter lang geworden ist. Foto: Ketterl, PZ-Archiv
Im Februar gaben Philipp Dörflinger (links) und Alexander Wellendorff in der PZ-Redaktion offiziell den Startschuss für eine kollektive Kettenreaktion. Noch vor Weihnachten soll der Nachweis gelingen, dass die Ösenkette dank des Zutuns ungezählter Bürger inzwischen 250 Meter lang geworden ist. Foto: Ketterl, PZ-Archiv
08.12.2017

Goldstadt nimmt mit riesiger Kette Kurs auf Weltrekord

Pforzheim. Fast ist es vollbracht. Monatelang haben Philipp Dörflinger, der Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU), und zahlreiche Mitstreiter im Jubiläumsjahr „Goldstadt 250“ an einer gigantischen Kettenreaktion gearbeitet. Dass diese auch beispiellos ist, wollen und müssen die Initiatoren nun vor Augen führen.

Noch kurz vor Weihnachten soll bei einer internen Veranstaltung der Weltrekord-Versuch gelingen. Diesen zu organisieren, ist fast so aufwendig wie das gesamte bisherige Großprojekt.

Es war im Februar dieses Jahres, als Dörflinger gemeinsam mit dem stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden Alexander Wellendorff in der PZ-Redaktion ein erstes, acht Meter langes Stück der Kette präsentierten. Bei einem vorangegangenen JU-Treffen waren nicht nur Kontakte geknüpft worden. Politische Freunde hatten unter der Anleitung Wellendorffs, der gelernter Goldschmied ist, Öse um Öse verbunden. Die diffizile Arbeit sollte Schule machen. Bei etlichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr war die JU präsent und animierte ungezählte Pforzheimer zum Mitmachen. Ein begleitendes Gewinnspiel diente als zusätzliche Motivation. Nun, da sich das Goldstadt-Jahr dem Ende neigt, ist diese Ösenkette lang. Ob die Länge tatsächlich 250 Meter beträgt, muss noch bewiesen werden. Ein Dankeschön für alle Mitstreiter und Unterstützer soll die Veranstaltung sein, die wenige Tage vor dem Fest im Gasometer stattfinden wird, berichtet Dörflinger. Dann wird die Ösenkette enthüllt – und genau vermessen. Das geht so: Die JU-Helfer legen ein Seil aus, an dem entlang die Ösenkette platziert wird. Um die Chance auf einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde zu erhalten, müssen strenge Vorgaben eingehalten werden. Ein Notar wird laut dem JU-Kreischef vor Ort sein, zudem ein staatlich bestellter Vermesser und ein Fachmann, der anschließend eine Expertise erstellt – etwa, um zu bestätigen, dass wirklich sämtliche Glieder von Hand verbunden wurden. Und dann braucht es auch noch eine Dokumentation per Foto und Video sowie Aussagen öffentlicher Zeugen. Diese hatte die JU bereits für jeden einzelnen Stand, an dem unterm Jahr geknüpft wurde, aufbieten müssen. Auch eine Gebühr für die Bearbeitung der Weltrekord-Anfrage aus Pforzheim ist zu entrichten.

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