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Im Anflug auf ihr Ziel in Deutschland: ein Bomberverband der United States Army Air Force mit „Fliegenden Festungen“ (Flying Fortress) genannten „Boeing B-17“.  Foto: USAAF Media 

Gott um schnellen Tod gebeten: Erster schwerer Luftangriff auf Pforzheim am 21. Januar vor 75 Jahren

Pforzheim. Tränenreich waren meist die Abschiede, als vor 75 Jahren viele Schüler mit ihren Lehrern aufs Land geschickt wurden, wo ein ungestörter Unterricht stattfinden konnte. Denn in Pforzheim gehörten Fliegeralarme mittlerweile zum Dauerzustand. „Die einfliegenden Bomberverbände bestimmten das tägliche Leben, und die Furcht vor neuen Angriffen lähmte jede Initiative“, vermerkte die Historikerin Ursula Moessner-Heckner in ihrer Analyse „Pforzheim Code Yellowfin“ über die Luftangriffe 1944/1945. Die galten zwar stets den Bahnanlagen, doch die Bomben fielen in den ersten Januar-Tagen in der Südstadt, beim Kupferhammer, auf der Wilferdinger Höhe, dem Rennfeld, in der Nonnenmühlgasse sowie der Oberen Augasse. Immer wieder waren Todesopfer zu beklagen.

Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Heizmaterial war immer schlechter geworden. Schon im Herbst war „im Interesse

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