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Ehrung beim Goldstadtpokal 2016: Werden Balan/Moshenska (Mitte) wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen, oder kann ihnen Imametdinov/Bezzubova (links) den Sieg streitig machen? Foto: Ketterl (PZ-Archiv)
18.11.2016

Große Spannung vor dem Goldstadtpokal

Pforzheim. Der Goldstadtpokal 2017 wird wieder in Pforzheim bleiben, das ist so gut wie sicher. Denn, wenn am Samstag, 28. Januar, im CongressCentrum (CCP) zum 56. Mal das Internationale Turnier in den lateinamerikanischen Tänzen als WDSF Open Latein der World DanceSport Federation ausgetragen wird, sieht alles erneut nach einem Zweikampf der beiden Paare des veranstaltenden Schwarz-Weiß-Clubs Pforzheim (SWC) aus: Marius-Andrei Balan/Khrystyna Moshenska und Timur Imametdinov/Nina Bezzubova. Da die amtierenden Weltmeister und Goldstadtpokal-Gewinner von 2013, die für Moldawien tanzenden Gabriele Goffredo/Anna Matus sowie dass russische Paar Armen Tsaturyan/Svetlana Gudyno (WM-Zweite werden nicht in die „Höhle des Löwen“ kommen, um möglicherweise beim Heimvorteil der Pforzheimer geschlagen zu werden.

Bildergalerie: Viel Glamour bei der 55. Ausgabe des Pforzheimer Goldstadtpokals

Trotzdem ist Spannung angesagt. Geht es doch darum, wer die Nummer Eins in der Goldstadt ist. Da waren Balan/Moshenska bisher ungefährdet. Zweimal trugen sie sich, 2015 und 2016, in die Siegerliste ein, 2014 gewann Marius-Andrei mit Nina die begehrte Trophäe. Vor zwei Wochen hatten Imametdinov/Bezzubova beim Grand-Slam-Turnier in Platja d‘Oro ihre Clubrivalen erstmals hinter sich gelassen, in Abwesenheit der Weltmeister nur vom russischen Paar geschlagen. Eine Woche später gingen sie dann getrennte Wege und belegten in Aarhus (Dänemark) und Ankara (Türkei) jeweils den ersten Platz.

Bildergalerie: Jugendturnier des Pforzheimer Goldstadtpokals

Wer wird aus den Händen von Oberbürgermeister Gerd Hager den Goldstadtpokal 2017 entgegennehmen können? Zu später Stunde, nach Mitternacht wird die Siegerehrung stattfinden, weil der Weltverband eine Regeländerung vorgenommen hat. Bei den Top-Turnieren werden die Final-Paare vom kommenden Jahr bei drei der fünf Tänze allein auf dem Parkett stehen. „Das wird ein ganz besonderer Genuss, um so die hohe Qualität der Paare bestaunen zu können“, bemerkt dazu SWC-Vorstandsmitglied und Goldstadtpokal-Organisatorin Edeltraud Bülling. Die auch auf eine weitere Neuigkeit hinweist: „Zur Eröffnung der Gala werden auf der CCP-Bühne rund 25 Kinder und Jugendliche der ChorAkademie Pforzheim ein Medley aus dem Musical „Sister Act“ singen.

Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Der Vorverkauf für den „Galaball – Goldstadtpokal 2017“ startet am Samstag im Kartenbüro der „Schmuckwelten“ und im Internet: www.goldstadtpokal.de.

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