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Lisa Moll aus Stuttgart präsentiert sich auf dem Museumsareal mit der Musikperformance „Chaison“, bei der ein Stuhl zum Akteur wird. Foto: Tilo Keller
Detlef Heinichen vom „Theatrium Dresden“ spielt auf dem Brötzinger Museumsareal vor gebannten Kindern „Komm, wir finden einen Schatz“ nach den Büchern von Janosch. Foto: Tilo Keller
Gebannte Kinder bei dem Stück „Komm, wir finden einen Schatz“ nach den Büchern von Janosch. Foto: Tilo Keller
Silas (13 Jahre), Mia (neun Jahre) und Lena (sieben Jahre) helfen beim Sommerfest des Figurentheaters beim Verkauf von Buttons und Losen. Foto: Tilo Keller
20.08.2017

Großer Andrang beim Sommerfest des Figurentheaters

Pforzheim. Die Blicke sind gebannt – Kinder und auch deren Eltern und Großeltern sind beim Sommerfest des Figurentheaters am Nachmittag ganz im Zauber des Puppenspiels gefangen. Bereits zum 23. Mal hat der Förderkreis Figurentheater die Veranstaltung am Museumsareal in Brötzingen ausgerichtet und wieder zahlreiche Besucher angelockt.

Der Verein mit derzeit rund 120 Mitgliedern hat für diesen besonderen Tag am Museumsareal 60 Helfer aktiviert, die für die Bewirtung sorgen und statt Eintrittskarten Buttons verkaufen. „Wir haben auch einige Helfer dabei, die nicht im Verein sind“, freute sich Winfried Thein, Vorsitzender des Förderkreises Figurentheater über das Engagement. Auch Lose wurden stark nachgefragt, denn für die von Jeanette Kistner organisierten Kindertombola und der Tombola für Erwachsene haben viele Sponsoren attraktive Preise gestiftet. Dazu gehört sogar ein kleiner Goldbarren.

Bildergalerie: Sommerfest des Figurentheaters in Brötzingen

Figuren zum Leben erweckt

Um einen Goldschatz ging es anlässlich des Goldstadtjubiläums auch im ersten Stück des Kinderprogramms. Die Geschichten von Janosch mit dem kleinen Bären und dem kleinen Tiger, die einen Schatz finden wollen und auf der Suche nach Panama sind, kannte hier jedes Kind.

Die jungen Zuschauer wussten sofort, nach was die Kiste riecht, die der kleine Bär an seiner Angel hatte, und riefen ungefragt: „Bananen“. Detlef Heinichen vom „Theatrium Dresden“ hat seine Figuren so fesselnd zum Leben erweckt, dass im sehr gut gefüllten Kastanienhof alle Zuschauer mucksmäuschenstill waren und gebannt der Geschichte folgten.

Melanie Gießler aus Nördlingen war mit ihrer Tochter in der Region zu Besuch und hat zusammen mit ihrer Schwester Yvonne Oelschläger aus Mühlacker und deren Kinder den Besuch des Sommerfestes zu einem kleinen Familienausflug gemacht. Die drei- und sechsjährigen Kinder waren zum ersten Mal im Pforzheimer Figurentheater und von Anfang an fasziniert. „Die Kinder lassen sich von den Figuren leicht ansprechen“, sagte Gießler. Eine Dreiviertel Stunde saßen alle beinahe bewegungslos in der Menge, waren sichtlich entsetzt, als ein Räuber das ganze Geld von Bär und Tiger klaute und erleichtert, als die kleinen Helden am Ende glücklich auf ihrem neuen Sofa saßen.

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