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Speed-Dating: Die Marketing-Studenten Florina Baumgartner und Oskar Komorski informieren David Bähser und Steffi Ziegel aus Sindelfingen (von links).
Speed-Dating: Die Marketing-Studenten Florina Baumgartner und Oskar Komorski informieren David Bähser und Steffi Ziegel aus Sindelfingen (von links).
16.11.2016

Großes Interesse an der Hochschule

Die Autokennzeichen rund um die Tiefenbronner Straße sprechen eine deutliche Sprache: Aus Ludwigsburg, Esslingen, Leonberg, Tübingen, Böblingen und noch von weiter weg sind Schüler gestern an die Hochschule Pforzheim gekommen. Dort konnten sie sich beim Studieninformationstag ein Bild von den Studiengängen in den Fakultäten für Gestaltung, Technik sowie Wirtschaft und Recht machen.

So wie Sarah Kirchmann. Die 19-Jährige interessiert sich für Marketing und Werbung. „Das gibt es in Karlsruhe nicht“, sagte die Schülerin aus der Fächerstadt. Sie wollte sich daher beim „Speed Dating“ über den Studiengang schlaumachen. Beim „Speed Dating“ können Schüler Studierende aus den höheren Semestern zu allen Themen löchern, die sie interessieren. „Ihr habt 15 Minuten Zeit und könnt dann zu einem anderen Tisch wechseln“, erklärten Controlling-Student Robin Wurzinger und Maximilian Reichle, der Einkauf und Logistik studiert, den Schülern. Ihren Angaben zufolge waren vor allem Informationen über International Business, Marketing und Media-Management stark gefragt. Auch Marco Filler aus Pforzheim weiß schon lange, wohin es gehen soll. „Ich habe mich schon immer für Technik interessiert. Jetzt will ich hier Maschinenbau studieren“, sagte der 18-Jährige, der mit Freunden an die Hochschule gekommen ist. Auch er konnte in Schnuppervorlesungen reinhören oder an Labor- und Werkstattführungen teilnehmen.

Laut Heike Marschner-Schulze ist gerade im Maschinenbau oder bei der Informationstechnik der Männeranteil noch immer deutlich höher. „Bei den Wirtschaftsingenieuren und in der Medizintechnik sind aber bereits viele Frauen zu sehen“, betonte die Assistentin im Maschinenbau.

Parallel zu der Vorstellung der 29 Bachelorstudiengänge der Hochschule gaben Mitarbeiter und Professoren gestern Antworten auf Fragen zur Zulassung, zu den Berufsaussichten oder zum Studienverlauf. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz“, sagte Cornelia Kamper vom Organisationsteam. Viele Schüler kämen mit konkreten Vorstellungen, was sie studieren wollen, und hätten Detailfragen zu Unterschieden zwischen den Studiengängen, zu Inhalten und organisatorischen Dingen.

Ihre Türen geöffnet hatte auch die Fakultät für Gestaltung an der Holzgartenstraße. Dort konnten Interessierte die Ateliers und Werkstätten entdecken und sich bei Vorlesungen und Kursen unter die Studierenden mischen.