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Wahlkreissieger ist Felix Herkens (rechts). Annkathrin Wulff gratuliert.  Foto: Meyer 

Grüner holt Direktmandat in Pforzheim, der Titel AfD-Hochburg bleibt aber

Pforzheim. Es sieht nach Stabwechsel aus: An einem coronabedingt wenig besuchten Wahlabend im Pforzheimer Rathaus biegt um 19.14 Uhr der Wahlsieger auf den langen Gang zum Großen Sitzungssaal ein. Dort ist das Wahlkreisergebnis zu sehen, und auch wenn zu diesem Moment noch eine Handvoll Wahlbezirke nicht ausgezählt sind, steht doch mit sechs Prozentpunkten Vorsprung der Grüne Felix Herkens als Sieger und neuer Direktabgeordneter fest. Wie es der Zufall will, geht wenige Meter hinter ihm AfD-Mann Bernd Grimmer, der das Mandat bisher inne hatte, nachdem er es 2016 mit wenigen Dutzend Stimmen Vorsprung gewann. Auch an diesem Sonntag, fünf Jahre später, liegt er nach der Auszählung erster Stimmbezirke zeitweise ganz vorne. Am Ende wird er aber nicht nur von dem 26-jährigen Grünen deutlich überholt, sondern auch von CDU-Kandidat Philipp Dörflinger, wie Herkens fast ein halbes Jahrhundert jünger als Grimmer – und an diesem Abend, mehr noch als Grimmer, der Verlierer im Wahlkreis: Dörflinger hat es nicht geschafft, das Mandat für die CDU zurückzugewinnen.

Er ist – neben dem als FDP-Spitzenkandidat in

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