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Das Siloah St. Trudpert investiert 6,5 Millionen Euro in das geplante Parkhaus an der Kurzen Steig. 

Grünes Licht: Siloah-Parkhaus wird bald gebaut

Pforzheim. Das Siloah St. Trudpert Krankenhaus kann vielleicht noch in diesem Jahr mit dem Bau des dringend benötigten viergeschossigen Parkhauses mit 480 Parkplätzen an der Kurzen Steig beginnen.

Der Gestaltungsbeirat und das Baudezernat gaben für die überarbeitete Planung des Karlsruher Büros Roger Strauss Architekten grünes Licht. Nach der nicht-öffentlichen Präsentation im Gremium zeigte sich Krankenhausdirektor Ulrich Schulze zufrieden. Nachdem in der letzten Sitzung der Standort und das Konzept eines offen gehaltenen Parkhauses verabschiedet worden waren, konnten Bauherr und das Architektur-Team gestern detaillierte Entwürfe präsentieren. Die Ausdehnung in der Längsachse wurde auf die Linien der Wohnbebauung zurückgenommen und im mittleren Bereich durch Grünelemente unterbrochen. Neben einem Begrünungskonzept für den Übergang zur Wohnbebauung und dem obersten Parkdeck wurde eine Keramik-Fassade präsentiert, die sich nun in ihrer Gestalt deutlich reduzierter und hochwertiger präsentiert. Die Bushaltestelle an der Kurzen Steig wurde in die Kubatur des Gebäudes integriert und ermöglicht so ein überdachtes Warten.

„Wir freuen uns, dass Bauherr und Architekt unsere Anregungen aufgenommen und in der Konkretisierung der Planung berücksichtigt haben,“ so der Vorsitzende des Gestaltungsbeirats, Professor Ludwig Wappner. „Das Parkhaus präsentiert sich nun deutlich leichter und luftiger und fügt sich harmonisch in die bestehende Bebauung ein. Obwohl das Parkhaus in die Hanglage integriert ist, wird durch das offene Konzept auch im unteren Parkdeck viel Tageslicht und frische Luft erreicht.“

Zwei getrennte Häuser mit acht großzügigen Wohnungen will der Bauherr Immobilien Foerster an der stark frequentierten Heinrich-Wieland-Allee errichten, um sie zu verkaufen. Bei der zweiten Vorlage des Entwurfs lobte der Gestaltungsbeirat die Idee des Terrassenhauses, das auf die Hanglage reagiere. Er empfahl aber, das erste Haus als Typus zu dublizieren, damit es sauber im Hang stehe. Nach aktueller Planung komme das zweite Haus nämlich um ein Geschoß höher – das habe Probleme zufolge wie die Anbindung der Zugangstreppe. Architektin Uta Stock-Gruber plädierte für einen größeren Anteil an hochwertiger Außenfläche.