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Massen-Spektakel: Der Faschingsumzug in Dillweißenstein soll wie in den Vorjahren wieder ein Erfolg werden.
Massen-Spektakel: Der Faschingsumzug in Dillweißenstein soll wie in den Vorjahren wieder ein Erfolg werden. © PZ-Archiv
03.02.2011

Gruppen für Faschingsumzug in Dillweißenstein gesucht

PFORZHEIM. Die Organisatoren des Faschingsumzugs in Dillweißenstein senden über die PZ einen Hilferuf aus, weil ihnen die Faschingsgruppen wegbrechen. "Bisher haben wir erst 41 angemeldete Gruppen, zehn weniger als im Vorjahr", klagt Umzugspräsident Thomas Häffelin. Er sieht den Hauptgrund darin, dass in immer mehr Firmen am Faschingsdienstag gearbeitet werde und die Mitarbeiter für die Faschingsveranstaltung nicht frei beklämen.

"Bevor ich jetzt im Kölner oder Mainzer Raum einen Aufruf starte, wo der Faschingsdienstag den Stellenwert eines Nationalfeiertags einnimmt , appelliere ich an alle Faschingsverrückten in Pforzheim und dem Enzkreis, sich an dem traditionsreichen Umzug mit Zehntausenden von Besuchern zu beteiligen und sich jetzt noch kurzfristig anzumelden", so Häffelin. Mit-Veranstalterin Dietlinde Hess vom Bürgerverein Dillweißenstein gibt ihm Recht: "Bei dieser wohl größten Veranstaltung, die von Privatleuten in Pforzheim auf die Beine gestellt wird und in diesem Jahr zum 55. Mal stattfindet, was ein echtes Narrenjubiläum ist, wäre es schade, wenn weniger Gruppen als in den Vorjahren durch den romantischen Stadtteil an der Nagold ziehen würden." Außerdem appelliert sie an alle Schnäppchenjäger, die 2,50 Euro für das Eintrittsbändel locker zu machen, das die kostenlose Hin- und Rückfahrt mit den städtischen Bussen am Faschingsdienstag miteinschließt. "Das ist nun wirklich ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass normalerweise ein Fahrschein für eine Einzelfahrt zwei Euro kostet", so Häffelin. Der Verein sei auf die Einnahmen der Bändel angewiesen, denn Absperrungsgitter, Schilder, Rotkreuz-Kräfte, Dixie-Toiletten, Sicherheitsleistungen und Reinigung kosten mehr, als viele denken. So ein Umzug schlage mit Kosten von rund 20 000 Euro zu Buche, sagt Häffelin. " Für alle, die diese traditionsreiche Veranstaltung am Leben erhalten wollen, sollte es eine Ehrensache sein, das Umzugsbändel zu kaufen", betont er. Es ist von Mitte Februar an bei allen Volksbank-Filialen, in den Dillweißensteiner Geschäften, im Bus-Shop und der Touristinfo sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. So sollte sich nach dem Wunsch der Veranstalter in die närrischen Schlachtrufe "Dill-wei-ho" und "Hex-hex- kräh" der neue Ruf "Pfo-fä-Bu" einreihen, was "Pforzheim fährt Bus" heißt. Ein großes Aufgebot an Polizisten in Zivil garantiere für die Sicherheit des Umzugs. Die Organisatoren nehmen Anmeldungen telefonisch unter (07231) 7 66 55 oder per E-Mail unter mail@buegerverein-dillweißenstein.de entgegen.

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