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Pforzheim kennt der Karlsruher Kripo-Chef Karl-Heinz Ruff gut – bei der ehemaligen Kriminaldirektion (im Hintergrund seine frühere Wirkungsstätte) war er beim Betrugsdezernat. Foto: Seibel
Pforzheim kennt der Karlsruher Kripo-Chef Karl-Heinz Ruff gut – bei der ehemaligen Kriminaldirektion (im Hintergrund seine frühere Wirkungsstätte) war er beim Betrugsdezernat. Foto: Seibel
19.07.2016

„Gute Arbeit geleistet – und Glück gehabt“: Oberster Kriminalbeamter geht in Ruhestand

Pforzheim/Karlsruhe. Er ist der oberste aller Kriminalbeamten des Polizeipräsidiums Karlsruhe, in dessen Geltungsbereich auch Pforzheim und der Enzkreis liegen: Karl-Heinz Ruff (61). Ende August muss es heißen: war. Denn Ruff geht in den Ruhestand.

Durch den Terroranschlag von Nizza und die Attacke eines unbegleiteten minderjährigen Flüchtlings bei Würzburg bekommt das Abschluss-Interview eine dramatische Aktualität.

Ein Auszug: „Aus gegebenem Anlass – haben Sie Angst, dass sich auch hier jemand einen Lastwagen ausleiht und damit gezielt Menschen tötet, wie in Nizza geschehen? Herrscht jetzt bei der Polizei eine andere Gefährdungseinschätzung?“ - Karl-Heinz Ruff: „Schon vor zwei, drei Jahren war in einem britischen Online-Magazin die Vorgehensweise von Nizza propagiert worden. Sie richtet sich an Einzeltäter. Aber ich glaube, dass sich die Situation in Belgien oder Frankreich mit den sozialen Verwerfungen in manchen Großstädten nicht so auf Deutschland übertragen lässt. Da bewahrheitet sich einmal mehr der Satz, dass eine gute Sozialpolitik die beste Kriminalpolitik ist.“

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