nach oben
Im Juli eröffnete die TaPir-Gruppe in Huchenfeld. Foto: Ketterl
Im Juli eröffnete die TaPir-Gruppe in Huchenfeld. Foto: Ketterl
11.10.2018

Gute Nachricht für Eltern: Bei TaPir gibt es noch freie Plätze

Pforzheim. Momentan zählt die Verwaltung 1080 Kinder in der Stadt, deren Anspruch auf einen Betreuungsplatz sie nicht erfüllen kann – darunter 353 Kinder unter drei Jahren, die das Recht auf einen Platz in der Krippe oder aber Tagespflege haben. Um die Not ein wenig zu lindern, startete die Verwaltung die Tagespflege in Pforzheim in anderen geeigneten Räumen (TaPir).

Wie viele TaPir-Gruppen gibt es inzwischen in der Stadt?

Aktuell gibt es fünf Gruppen, davon drei in der Innenstadt – in den Familienzentrum Nord und Au sowie an der Theaterstraße – sowie jeweils eine Gruppe in Huchenfeld als auch in Eutingen. An allen TaPir-Standorten können jeweils neun Kinder unter drei Jahren betreut werden, jeweils durch zwei Tagespflegepersonen, von denen eine Kinderpflegerin ist. Zusätzlich gibt es Vertretungskräfte. Die Betreuungszeiten sind jeweils von 7.30 bis 15 Uhr.

Sind die Plätze in allen Tapir-Gruppen belegt?

Nein. In Huchenfeld gibt es laut Elke König, Abteilungsleiterin für Kindertagesstätten im Amt für Bildung und Sport, zurzeit noch einen freien Platz, außerdem zwei in Eutingen sowie drei an der Theaterstraße. Interesse besteht scheinbar dennoch: „Vormerkungen für den Betreuungsbeginn zu einem späteren Zeitpunkt liegen vor“, so König.

Weshalb wird TaPir nur für Kinder unter drei Jahren angeboten?

Das liegt an den unterschiedlichen Rechtsansprüchen. Dieser wird bei Kindern unter drei Jahren in einer Krippe oder in Tagespflege erfüllt. Bei Kindern ab drei Jahren wird er hingegen ausschließlich in einer Kita erfüllt – Tagespflege ist hier nur ein ergänzendes Angebot, wenn die Betreuungszeiten in der Kita den Bedarf nicht abdecken. Theoretisch könnten Kinder ab drei Jahren also auch in einer TaPir-Gruppe betreut werden – jedoch nur zusätzlich und nicht ausschließlich.

In Büchenbronn kam jüngst die Frage auf, ob man hier nicht eine Gruppe eröffnen könnte. Sind weitere Gruppen geplant?

„Es ist geplant, weitere TaPir-Standorte zu schaffen, bei ausreichend Nachfrage auch in anderen Stadtteilen“, so König. Die Anfrage aus Büchenbronn sei im Amt für Bildung und Sport angekommen. „Von der ersten Überlegung bis zur tatsächlichen Inbetriebnahme haben wir bei den bereits bestehenden Gruppen etwa neun bis zwölf Monate gebraucht“, so die Abteilungsleiterin. Sollte Büchenbronn also ernsthaftes Interesse anmelden, könnte es dort schon im kommenden Jahr eine TaPir-Gruppe geben.

Mehr über die TaPir-Pläne. lesen Sie am Freitag, 12. Oktober, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.