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Auch Erfolge der Spurensicherung führten zum Rückgang der Einbruchszahlen. Polizeiliche KriminalprävenTION
Auch Erfolge der Spurensicherung führten zum Rückgang der Einbruchszahlen. Polizeiliche KriminalprävenTION
23.10.2015

Gute Nachrichten für Pforzheim: 2015 deutlich weniger Einbrüche

Pforzheim.Das Versprechen von Günther Freisleben ließ aufhorchen: Um mindestens zehn Prozent wollte der Präsident des Polizeipräsidiums Karlsruhe die Einbruchszahlen in seinem Beritt – Karlsruhe, Pforzheim, Enzkreis und der Landkreis Calw – in diesem Jahr senken. Ein halbes Jahr nach seiner Ankündigung ist er sich sicher: „Wir werden dieses Ziel auf jeden Fall erreichen.“

Besonders positiv sei die Entwicklung in Pforzheim. Jedoch komme die Goldstadt auch „aus einer sehr schlechten Situation heraus“, sagt Freisleben. In Pforzheim war die Zahl der Wohnungseinbrüche von 106 im Jahr 2011 kontinuierlich auf 403 im Jahr 2014 gestiegen. Exakte Werte für 2015 werden erst im kommenden Jahr bekanntgegeben. Denn die nun anbrechende dunkle Jahreszeit kann die Statistik noch deutlich verändern.

Diese scheint bisher für die Landkreise Calw und Enzkreis keine ganz so positiven Werte aufzuweisen. So antwortete das Landes-Innenministerium auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Hans-Ulrich Rülke: „Im Enzkreis rangiert die Anzahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle im ersten Halbjahr des Jahres 2015 im Vorjahresvergleich auf ähnlichem Niveau.“ Dass die Einbruchszahlen insgesamt dennoch zurückgehen, führt Freisleben zum einen darauf zurück, dass der Umstellungsprozess nach der Polizeireform nun abgeschlossen sei. Zum anderen hätten Maßnahmen wie die verstärkte Prävention, Fußstreifen, Brennpunkteinsätze und die als Reaktion auf die Einbruchswelle gegründete „Besondere Aufbauorganisation Eigentum“ Erfolg gebracht.

Fraglich ist derzeit aber, ob die Polizei den verstärkten Fokus auf die Einbrecher dauerhaft aufrecht erhalten kann. Mehr dazu lesen Sie am ..Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.