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03.07.2008

"Gute Toene" auf dem Wartberg mit 16 Bands, 12 DJs und viel Action

„Gute Toene“ steht für gleichermaßen laute wie innovative Jugendkultur, zelebriert unter freiem Himmel. Für Hunderte junge Menschen, die sich hoch droben auf dem Pforzheimer Wartberg abseits des Mainstreams progressiver Klänge aus Gitarre und DJ-Pult hingeben: Indie, Electro, Alternative, Minimal, Reggae. All das bei einem dreitägigen Festival, das am Wochenende schon zum dritten Mal in Folge für Furore sorgt.

Und: Kein Ende ist in Sicht. „Wir werden von Jahr zu Jahr größer und bekannter im Umland“, sagt Christopher Furhopp, Hauptorganisator von „Gute Toene“.

Das Konzept von „Gute Toene“ umfasst indes mehr als nur Musik: Ein altes Fabrikgelände nahe des Obsthofes an der Kieselbronner Straße wurde für das Spektakel zu einer Vergnügungs-Plattform für große Kinder, Abenteuerlustige, Extrem-Sportler, Adrenalin-Junkies und Spaßhungrige heraus geputzt.

Attraktionen lauern an jeder Ecke: Hier „Montainbike Dirt-Jumping“, bei dem Fahrrad-Artisten in luftiger Höhe kunstvoll über Matsch segeln. Dort „Skim-Boarding“, das wie Surfen ist – bloß an Land. Oder Beach-Volleyball weiter drüben. Auch toll: Klettern an einer so genannten Boulderwand. Furhopp sagt: „Das Programm, das wir bieten, ist sehr vielseitig. Da ist für jeden etwas dabei – und das bei einem Festival.“

Spätestens, wenn die Dunkelheit herein bricht, gilt gleiches für die gebotene Musik, die zwei Zentren auf dem Festival-Gelände hat: Eine DJ-Halle einerseits – aufgeheizt von einem Dutzend Plattendrehern, darunter regionale Helden wie Südmilch & Menqui, die mit Minimal-Techno maximale Ausgelassenheit befördern; eine Konzerthalle andererseits – beschallt von 16 Bands, darunter die Reggae-Rocker „Rhaatid“, die italienische Band „Exilia“ und die großartigen Lokalmatadoren von „Wirksystem“.

Was Besucher und Organisatoren noch mehr freut: Nicht nur ein breites musikalisches Feld, auch das Wetter spielt mit. „Glaubt man dem Wetterbericht, gibt es am Wochenende viel Sonnenschein. Optimale Bedingungen also für ein Open-Air-Festival wie ,Gute Toene'. Jetzt müssen nur noch die Leute kommen“, sagt Christopher Furhopp.