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Auch Mütter leiden oftmals unter der Gewalt ihres Partners. 145 Kinder mussten seit Jahresbeginn in Obhut genommen werden.  Foto: Maurizio Gambarin 

Häusliche Gewalt: Jugendamt und Kinderschutzbund in Sorge um die Jüngsten in Pforzheim

Pforzheim. Sozialamt und Kinderschutzbund sind sich in ihrer Einschätzung einig: Eine steigende Zahl an Fällen von Kindeswohlgefährdung ist bislang durch die Corona-Kontaktsperre statistisch nicht erkennbar. In Sorge sind die Experten aber darüber, dass sich mit der Öffnung von Kitas und Schulen die Zahl der etwa durch Lehrer und Erzieher gemeldeten Fälle  wohl drastisch erhöhen wird. Damit einher geht auch die Notwendigkeit, genügend ohnehin stark nachgefragte Pflegefamilien bereitzustellen. Auch für die Fälle, in denen sich Eltern aufgrund einer Corona-Erkrankung eine Zeit lang nicht um die eigenen Kinder kümmern können. 

Das Jugend- und Sozialamt hat für die PZ den Zeitraum von 17. März bis 17. April ausgewertet. Michael Winkler, stellvertretender Leiter der Sozialen Dienste, erklärt, dass die Fälle

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