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Stehen geblieben im Kasernenareal ist die ehemalige Pferdeklinik. Die Geschichte der Kaserne nimmt in Hagen Frankes Buch über das Militär in Pforzheim großen Raum ein.Foto: Ketterl
Stehen geblieben im Kasernenareal ist die ehemalige Pferdeklinik. Die Geschichte der Kaserne nimmt in Hagen Frankes Buch über das Militär in Pforzheim großen Raum ein.Foto: Ketterl
Hagen Franke präsentiert alte Aufnahmen von der Buckenberg-Kaserne vor Neubauten im „Tiergarten“.
Hagen Franke präsentiert alte Aufnahmen von der Buckenberg-Kaserne vor Neubauten im „Tiergarten“.
09.10.2015

Hagen Franke hat sich mit der Geschichte des Militärs in Pforzheim befasst

Pforzheim. Da war dieser eine Satz, der alles ins Rollen brachte: „Man müsste mehr draus machen“, sagte der städtische Denkmalschützer Christoph Timm, als ihm der Historiker und Autor vieler Publikationen, Hagen Franke (70), seine Recherchen zum Thema Buckenberg-Kaserne präsentierte. Es geschah im Auftrag der Konversionsgesellschaft, die diese Epoche im Zuge der Umwidmung in eine zivile Nutzung – also einem Neubaugebiet samt Nahversorgung im Stadtteil Buckenberg-Haidach – dokumentiert haben wollte.

1996 hatte das Husaren-Regiment der französischen Armee die Kaserne verlassen. Seit 1946 waren die Franzosen hier stationiert gewesen. Im Jahr 2007 wurde die Kaserne schließlich – mit Ausnahme der Pferdeklinik (Zukunft ungewiss) und der Waffenschmiede (umgebaut) abgerissen.

Und so zündete die zweite Stufe. Hagen Franke war nicht zu bremsen, wühlte in Archiven – und heraus kam das Buch „Militär in Pforzheim – ein Beitrag zur Stadt- und Regionalgeschichte“, reich bebildert, faktenreich und dennoch auch für den Laien leicht lesbar, hoch gelobt von Fachleuten wie auch von normalen Lesern.

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