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07.05.2014

Hamster in Zigarettenautomat auch für Feuerwehr ungewöhnlich

Pforzheim. Der tierische Einsatz am Dienstagabend im Haidach hat zahlreiche PZ-Leser gebannt. Ein Hamster namens „Finchen“ steckte in einem Zigarettenautomaten fest und hielt die Feuerwehr in Atem. Ein solcher Einsatz ist auch für die Feuerwehr etwas Besonderes, wie Guido Lobermann, stellvertretender Feuerwehr-Kommandant, berichtet.

Bildergalerie: Feuerwehr rettet Hamster aus Zigarettenautomat

„Ein Hamster in einem Zigarettenautomaten ist tatsächlich etwas Besonderes. Es kommt allerdings häufiger vor, dass Haus- oder Wildtiere die Hilfe der Feuerwehr benötigen, weil sie sich nicht selbst befreien können“, erzählt er. So habe die Feuerwehr in den letzten Jahren beispielsweise ein Reh aus einem Zaun befreit, ein Fuchs war in einer Autofelge eingeklemmt und eine Katze lag mit ihren Jungen in einem engen und fünf Meter tiefen Schacht.

Für den Umgang mit Haustieren werden die Feuerwehrleute nicht speziell geschult. „Schwieriger ist für uns der Umgang mit Schlangen oder Wildtieren. Hierzu führen wir in Zusammenarbeit mit dem Wildpark und anderen Fachleuten regelmäßig Schulungen durch“, sagt Lobermann. Übrigens: Der

Einsatz vom Dienstagabend ist nach Angaben der Feuerwehr kostenfrei, weil es sich weder um Vorsatz noch um grobe Fahrlässigkeit handelte. erb