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Endspiel Deutschland gegen Dänemark: Die Karl-Friedrich-Schule-Eutingen (schwarze Trikots) spielt gegen die Otto-Riehm-Schule Ispringen. Der „Weltmeister“ wurde nach Unentschieden im Sieben-Meter-Werfen ermittelt. Foto: Jürgen Keller
Endspiel Deutschland gegen Dänemark: Die Karl-Friedrich-Schule-Eutingen (schwarze Trikots) spielt gegen die Otto-Riehm-Schule Ispringen. Der „Weltmeister“ wurde nach Unentschieden im Sieben-Meter-Werfen ermittelt. Foto: Jürgen Keller
25.01.2019

Handball WM in Miniformat in der Karl-Friedrich-Schule

Pforzheim. Die Deutsche Handballnationalmannschaft begeistert derzeit die Massen mit ihrem Kampfgeist bei der aktuellen Weltmeisterschaft und steht vor dem Gewinn einer WM-Medaille. Der Badische Handball-Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, die WM im kleinen Rahmen in die Region zu holen. Und zwar in die Grundschulen.

Seit Ende des vergangenen Jahres bereiteten sich deshalb in den Kreisen Pforzheim, Karlsruhe und Bruchsal 220 (darunter 140 aus dem Kreis Pforzheim) Schüler der Dritten und Vierten Klasse akribisch auf die Handball WM im eigenen Land vor. Unterschiedliche Handballthemen wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Verband im Unterricht mit den Lehrern bearbeitet und zu einer Mappe zusammengetragen. Die Finalbegegnungen in Pforzheim und Neureut wurden gestern angepfiffen. Damit sich die Schulen im Vorfeld auf allen Wegen einstimmen und vorbereiten konnten, wurden den teilnehmenden Schulen jeweils ein Land zugeteilt, für das die Schüler bei der Handball-WM des Badischen Handball-Verbandes antraten. Während in Neureut Grundschulen aus Karlsruhe und Bruchsal um den Sieg spielten, ermittelten in der Ludwig-Erhard-Schule im Schoferweg die Schüler von der Otto-Riehm-Schule (Ispringen/Dänemark), der Karl-Friedrich-Schule (Eutingen/Deutschland), den beiden Teams der Haidachschule/Japan und Katar) sowie der Buckenberg-(Frankreich) und Inselschule (Spanien) den Pforzheimer Champion. Bei den Geschicklichkeitsspielen vorab war es noch ein knappes Rennen, die Entscheidung musste also in den Spielen erfolgen. Erfreut über die großartige Anfeuerung von den Rängen und den Teams untereinander zeigte sich Ramona Müller die Geschäftsführerin des Badischen Handball-Verbandes. „Wenn das kein gutes Omen ist“, bekräftigte Müller, denn im Finale standen sich Deutschland (Karl-Friedrich-Schule/Eutingen) und Dänemark (Otto-Riehm-Schule/Ispringen) gegenüber, das die Eutinger nach Sieben-Meter-Würfen für sich entschieden. Endplatzierung nach der Gesamtwertung: Weltmeister wurde Deutschland mit der Karl-Friedrich-Schule. Vize-WM wurde Japan (Haidach I) vor Frankreich (Buckenberg). Den vierten Platz belegten Punktgleich Spanien (Inselschule) und Dänemark (Otto-Riehm-Schule Ispringen) vor Katar (Haidach II). Der neunjährige Gabriel, der als Sieben-Meter-Torwartheld seinem Team den Sieg bescherte und aktiv bei der SG Pforzheim/Eutingen spielt, liebt Handball, weil man viele Tore erzielen kann. Belohnt wurden die Schüler neben Urkunden und Medaillen mit Eintrittskarten für die Rhein-Neckar-Löwen und die Kurpfalz-Löwinnen, dem Zweitliga-Frauen-Team der TSG Ketsch.