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© Symbolbild: dpa
06.06.2012

Handgranate am Friedhof geborgen und gesprengt

Pforzheim. Mitarbeiter einer Firma haben eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Dienstagmittag im Außenbereich des Hauptfriedhofs gefunden. Sie waren gerade dabei, Baumstümpfe an einer Böschung aus dem Boden zu holen, als sie an der Bernhardstraße auf die Granate stießen. Die Polizei sperrte den Fundort sofort bis zum Erscheinen eines Spezialisten aus Stuttgart ab.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst barg die Granate. Sie sei laut Peter Zaar, Pressesprecher des Regierungspräsidiums Stuttgart, in einem speziellen Transportgefäß mitgenommen und in einem Stahlofen gezielt gesprengt worden. Das sei möglich gewesen, weil vom Zünder keine Gefahr ausging.

Allein am Dienstag habe es insgesamt vier Meldungen dieser Art in Baden Württemberg gegeben. Der aus 31 Mitarbeitern bestehende Kampfmittelbeseitigungsdienst war unter anderem in Rastatt mit einer Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg beschäftigt. Es mussten 3 400 Menschen evakuiert werden. Innerhalb von 20 Minuten sei diese Fliegerbombe entschärft worden. In Pforzheim dauerte der Vorgang nur wenige Minuten.

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