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Hans Gölz-Eisinger (links) nimmt Segenssprüche von den Mitgliedern des Ältestenkreises entgegen (von rechts): Martine Klink, Fritz-Philipp Mathes, Gernot Härdt, Roland Ganninger, Dietrich Pilz und Helmut Köhler. Foto: Seibel
Hans Gölz-Eisinger (links) nimmt Segenssprüche von den Mitgliedern des Ältestenkreises entgegen (von rechts): Martine Klink, Fritz-Philipp Mathes, Gernot Härdt, Roland Ganninger, Dietrich Pilz und Helmut Köhler. Foto: Seibel
Roland Ganninger (rechts), der Vorsitzende des Ältestenkreises an der Stadtkirche, und viele weitere Gemeindeglieder bereiten dem nach einem Rollerunfall an der Schulter lädierten Pfarrer Hans Gölz-Eisinger einen bewegenden Jubiläumsgottesdienst. Foto: Seibel
Roland Ganninger (rechts), der Vorsitzende des Ältestenkreises an der Stadtkirche, und viele weitere Gemeindeglieder bereiten dem nach einem Rollerunfall an der Schulter lädierten Pfarrer Hans Gölz-Eisinger einen bewegenden Jubiläumsgottesdienst. Foto: Seibel
09.09.2018

Hans Gölz-Eisinger feiert sein zehnjähriges Jubiläum als Pfarrer der Stadtkirche

Pforzheim. Wer hätte mit ihnen tauschen wollen? Damals, vor zehn Jahren, als der Kirchenälteste Roland Ganninger und der Kirchenmusikdirektor Kord Michaelis durch die Lande gefahren sind, um einen neuen Pfarrer für die Stadtkirche zu finden? Absage nach Absage, zunächst.

Am Sonntag, als Hans Gölz-Eisinger sein zehnjähriges Jubiläum als Pfarrer der evangelischen Hauptkirche der Goldstadt bei einem Gottesdienst feierte, konnten die Beteiligten darüber schmunzeln.

Deutliche Spuren

Doch die Anekdote des Kirchenältesten machte noch einmal die Bedeutung des Amtes für die Stadt und die Gemeindemitglieder deutlich. Es handele sich schließlich nicht um irgendeine Gemeinde, so Ganninger, angesichts des übergroßen Zuständigkeitsbereichs und nicht zuletzt der symbolischen Bedeutung der Stadtkirche mit ihrem Turm als Wahrzeichen Pforzheims und der weit über die Stadtgrenzen bedeutsamen Kirchenmusik der Gemeinde.

Und so nahm er 2008 ein zweites Mal all seinen Mut zusammen und konnte den Pfarrer schließlich gewinnen. Zwei Jahre zuvor hatte dieser noch absagen müssen mit Verweis auf seine Gemeinde in Mühlhausen.

Zehn Jahre sind seither vergangenen, zehn Jahre, in denen Hans Gölz-Eisinger Spuren hinterlassen hat im Gemeindeleben. Im Gottesdienst unterstrichen wurde dies vom Ältestenkreis mit einem Zitat des Schriftstellers Jean Paul, verlesen von Fritz-Philipp Mathes: „Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.“ Mit weiteren Texten und Versen gaben auch die anderen Mitglieder des Ältestenkreises dem Pfarrer einen Segen.

Die Predigt hatte der 57-Jährige zuvor unter den Titel „Einer trage des anderen Last“ gestellt. Eine einfache, klar gestellte Aufgabe, eigentlich, die dennoch im Alltag nicht frei von Hemmnissen umzusetzen sei.

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