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09.11.2015

Hans-Ulrich Rülke reagiert auf PZ-Verleger und Chefredakteur

Nach der Analyse „Lass uns reden über ...“ zwischen dem Geschäftsführenden Verleger Thomas Satinsky und Chefredakteur Magnus Schlecht über Hans-Ulrich Rülke in der Ausgabe vom Samstag hat der FDP-Politiker Stellung bezogen. Der Enzkreis-Abgeordnete und Pforzheimer Stadtrat widerspricht den beiden Journalisten in ihrer Einschätzung, dass er sich nicht offensiv genug um das Flüchtlingsthema kümmere.

„Ich halte es für einen außerordentlich schlechten journalistischen Stil, einerseits meine vielfältigen und umfangreichen Positionierungen zur Flüchtlingsthematik komplett zu ignorieren, um mir dann andererseits vorzuwerfen, ich nähme zu diesem Thema nicht Stellung“, erklärte der FDP-Fraktionsvorsitzende im baden-württembergischen Landtag. Er verweist dabei auf mehrere Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise, die er der „Pforzheimer Zeitung“ am Wochenende erneut zusendete. Außerdem erinnerte er an seine Erwiderung zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, die live im Fernsehen übertragen worden sei. Deshalb wirft er Satinsky und Schlecht „Bunkermentalität“ vor. Die beiden wiederum betonen, dass die Positionen von Rülke in der Flüchtlingsfrage keineswegs komplett ignoriert wurden. Mehrere Veröffentlichungen habe es dazu in der „Pforzheimer Zeitung“ gegeben. Die Frage sei lediglich, ob Rülkes Aktivitäten ausreichten. Dies habe man in dem Meinungsbeitrag infrage gestellt. pz

Und hier gibt es die Analyse „Lass uns reden über ...“ in ganzer Länge.