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Landesinnungsmeister Joachim Lederer gratuliert dem neu gewählten Vorstand der Innung Pforzheim/Enzkreis aus stellvertretendem Obermeister Armin Dobler, Lehrlingswart Hanspeter Kuppinger, Beisitzer Roman Ganzhorn, stellvertretender Lehrlingswartin Jennifer Jaillet, Obermeister Andreas Beier, Beisitzer Jürgen Ast, Beisitzer Simon Vielsack, Beisitzer Hans Kuppinger (von links).  Foto: Treiber 

Hauptversammlung der Fleischer-Innung – Metzger sind stolz auf Beruf

Pforzheim: Große Fragen haben sich die Mitglieder der Fleischer-Innung Pforzheim/Enzkreis bei der Generalversammlung gestellt. Obermeister Andreas Beier führte aus, dass der Vorstand Fusionsgespräche mit den Innungen Böblingen, Calw und Freudenstadt führe. Die Versammlung diskutierte darüber, dass eine Fusion mit Einsparungen verbunden sei, da Geschäftsführungen entfallen würden. Andererseits sei es wichtig, Ansprechpartner vor Ort zu haben.

Landesinnungsmeister Joachim Lederer wies darauf hin, dass Metzgereien mit EU-Geldern in bestimmten Projekten subventioniert werden könnten. Viele Mitglieder wünschten sich darüber eine bessere Information, auch über Social Media. Im weiteren Verlauf der Diskussion stellte sich die Frage, inwieweit eine Innung ihre einzelnen Mitglieder tatsächlich entlasten und unterstützen könne. Es sei laut Lederer gerade in Zusammenhang mit den Subventionen sehr schwer, keine Fehler zu machen und es sei gut, hier Fachleute an der Seite zu haben. Trittbrettfahrer, die keinen Beitrag bezahlten, sollten nicht von den Verbesserungen profitierten. Derzeit gebe es etwa 5900 Fleischereien in Deutschland, sagte Lederer, 2030 würden es vermutlich noch bis zu 2600 sein, in Baden-Württemberg rund 500.

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