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Kaspar Haas, Tim Böhringer, Florian Holderied und Jakob Bänsch (von links) diskutieren beim Planspiel über den Gesetzesentwurf zum Datenschutz. Foto: Ketterl
Kaspar Haas, Tim Böhringer, Florian Holderied und Jakob Bänsch (von links) diskutieren beim Planspiel über den Gesetzesentwurf zum Datenschutz. Foto: Ketterl
09.05.2018

Hebel-Schüler schlüpfen bei Planspiel in die Rollen von EU-Politikern

Pforzheim. Wie es sich anfühlt, Gesetze nicht nur für einen Staat, sondern gleich 28 Staaten auf den Weg zu bringen, konnten zwei zehnte Klassen des Hebel-Gymnasiums am Mittwoch im großen Ratsaal im Pforzheimer Rathaus hautnah erleben.

Beim Planspiel Europa übernahmen die Gymnasiasten die Rollen internationaler Politiker, die gemeinsam eine EU-weite Datenschutz-Grundverordnung verabschieden müssen.

Wofür die EU-Politiker mehr als sechs Jahre gebraucht haben, müssen die 38 Zehntklässler des Hebel-Gymnasiums in sechs Stunden schaffen: Beim Planspiel Europa sollen sie die neue Datenschutz-Grundverordnung auf den Weg bringen. Und wie in der echten Politik ist der Weg dahin zäh. „Es ist schwer, sich auf ein gemeinsames Ziel zu einigen“, stellt Paula Schwarz, die am Mittwochmittag im Ratssaal die Rolle der spanischen Abgeordneten im Rat mimt, schon nach der ersten Lesung des von der Kommission vorgeschlagenen Gesetzesentwurfs fest. Jeder kämpfe für sich, um jedes einzelne Wort werde gestritten.

Das Ziel des von der Stadt Pforzheim in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung organisierte und von CIVIC, einem Düsseldorfer Institut für politische Bildung, konzipierte Rollenspiel: Die Europapolitik für die Schüler nachvollziehbarer machen.

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