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Die Trage steht parat, die Notfall-Rucksäcke sind stets griffbereit: Joachim Schwab, Marelia Kolloff, Frank Herholz und Florian Koßmann vor der altersschwachen mobilen Sanitätswache am Rande der Mess.  Erb
Die Trage steht parat, die Notfall-Rucksäcke sind stets griffbereit: Joachim Schwab, Marelia Kolloff, Frank Herholz und Florian Koßmann vor der altersschwachen mobilen Sanitätswache am Rande der Mess. Erb
23.06.2017

Heiße Pforzheimer Mess hält DRK-Helfer auf Trab

Pforzheim. Die Mess ist am Freitag kaum zehn Minuten alt, da steht schon ein älterer Mann mit blutendem Ellenbogen vor der Tür. Er ist beim Einsteigen in ein Fahrgeschäft gestürzt. Nach einer ersten Versorgung der klaffenden Wunde wird er zum Nähen ins Krankenhaus gebracht. Es ist zu diesem Zeitpunkt der größere Einsatz Nummer 29 auf einer fürs Rote Kreuz bislang „durchschnittlich“ arbeitsreichen Mess, wie der Rettungssanitäter Joachim Schwab berichtet.

Hilfegesuche wie jene des Seniors sind in diesem Jahr eher die Ausnahme denn die Regel. Es ist die Hitze, die Besuchern zusetzt und die Ehrenamtlichen auf Trab hält. „Der Donnerstag war gefühlt der schlimmste Tag“, sagt Schwab: Bis zu 36 Grad, teils geschlossene Wolkendecke, kaum ein Lüftchen, heißer Asphalt, gestaute Wärme zwischen den Ständen. Schwab vergleicht das Klima mit einem Backofen, der zugleich auf Ober- und Unterhitze sowie auf Umluft läuft. Es seien hauptsächlich Ältere und Kinder, denen es da „einfach den Kreislauf wegnimmt“.

Neben spontaner Hilfe gibt es auch Tipps. Bei solchen Temperaturen reiche es nicht aus, nur einen Liter zu trinken. Zwei bis drei sollten es sein, und zwar etwa Wasser oder Apfelschorle. Alkohol setze dem Körper zusätzlich zu.

Eine besorgniserregende Erfahrung haben er und seine Kollegen am Donnerstagabend gemacht. Als sie einer kurzzeitig bewusstlosen Frau zu Hilfe eilen wollten, wurden sie von etwa zehn unbeteiligten Jugendlichen angegriffen. Statt sich um den Notfall kümmern zu können, mussten sich die Einsatzkräfte selbst schützen. Ein Novum – aber nur auf der Mess. In seinem hauptberuflichen Alltag im Rettungsdienst komme es immer wieder zu Konfrontationen. Sensationslüstern seien manche Menschen. „Und dann: Ein Wort missverstanden oder einen Blick falsch aufgefasst – schon brennt die Luft.“

Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Hossa
25.06.2017
Heiße Pforzheimer Mess hält DRK-Helfer auf Trab

10 Jugendliche Assis... Genau mit denen stellen wir die Weichen der Zukunft... Mich würde brennend interessieren warum diese Jugebdlichen so reagiert haben und was diese sich dabei dachten?!? mehr...

Drehstuhl
25.06.2017
Heiße Pforzheimer Mess hält DRK-Helfer auf Trab

Muttis Fachkräfte werden uns noch viel Freude bereiten. mehr...

Holzhacker
25.06.2017
Heiße Pforzheimer Mess hält DRK-Helfer auf Trab

[QUOTE=Drehstuhl;278725]Muttis Fachkräfte werden uns noch viel Freude bereiten.[/QUOTE] Das waren deutsche... Was ist also nun mit deinem Einwand? mehr...

Planetterror
25.06.2017
Heiße Pforzheimer Mess hält DRK-Helfer auf Trab

Mutti,hat mit ihrer Politik,die Büchse der Pandora geöffnet!Dieses Klientel,wird uns noch "viel Freude" bereiten. mehr...