nach oben
05.12.2009

Heiße Skat-Schwestern und rockige Frösche im "Reuchlin"

PFORZHEIM. „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, sich die Mühe zu machen, so ein Event auf die Beine zu stellen. Die Resonanz war überwältigend“, freute sich Philipp Tronser, einer der Veranstaltungsreferenten des 27. Adventsrocks im Pforzheimer Reuchlin-Gymnasium über den Zuspruch des jungen Publikums. „Insanity“, die „Skatsisters“, „The Palookas“, „Frog Farm“ und „Refleshed“ heizten den rund 800 Konzertbesuchern richtig ein. Die Organisation des Events lag bei der Schülermitverwaltung des Reuchlin Gymnasiums.

Bildergalerie: Adventsrock im Pforzheimer Reuchlin-Gymnasium

Auch Shalin Metha, einer der Schülersprecher, war mit der Stimmung beim Adventsrock sehr zufrieden: „Wenn man diese Atmosphäre erlebt, dann weiß man, wofür man gearbeitet hat.“ „Wir freuen uns, dass es trotz dem großen Andrang keine Vorfälle gab und wir bedanken uns bei der Polizei. Es war spannend dieses Jahr, dass viele neue Besucher kamen, die wir bisher noch nie beim Adventsrock gesehen haben. Wir sind sehr zufrieden, dass wir für Schüler ein attraktives Angebot in der Schule, außerhalb des Lernstresses machen konnten“, sagte Mathias Berthold, einer der Schülersprecher des Reuchlin Gymnasiums.

Bildergalerie: Adventsrock im Pforzheimer Reuchlin-Gymnasium

Den Anfang bildete „Insanity“, eine Pforzheimer Ska-Pop-Band, die besonders durch ihr ungewöhnliches Arrangement der Instrumente überzeugen konnte. Mit Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard, Gesang und Posaune wurde den Konzertgästen ein melodisch vielfältiges Programm geboten. Auch die zweite Musikgruppe präsentierte eine außergewöhnliche instrumentelle Besetzung: Der Einsatz eines Akkordeons sorgt bei der Pforzheimer Skapunk-Band „Skatsisters“ für außergewöhnliche Klänge und eine hervorragende Stimmung.

Für die dritte Position im Line-up hatten die Veranstalter eine Band aus den Niederlanden eingeladen. „The Palookas“ konnten das Pforzheimer Publikum auf Anhieb überzeugen und ließen das Atrium des Reuchlin-Gymnasiums erzittern. Doch den begeisterten Besuchern gab man kaum einen Moment der Erholung, denn danach stürmte „Frog Farm“ die Bühne und brachte ihrem Bandnamen gemäß das Publikum zum Springen. Zum Abschluss rockte die Deathmetal-Band „Refleshed“ aus Pforzheim die Bühne. Ruben Elstner