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Judith Danner demonstriert den Notfallkoffer: Sie hat ihre Ausbildung beim DRK zur Notfallsanitäterin im Herbst 2014 begonnen. Foto: Privat
Judith Danner demonstriert den Notfallkoffer: Sie hat ihre Ausbildung beim DRK zur Notfallsanitäterin im Herbst 2014 begonnen. Foto: Privat
02.03.2017

Helfer am Limit: Mehr Einsätze, mehr Überstunden, weniger Nachwuchs

Pforzheim. Mehr Einsätze, mehr Überstunden und aktuell fehlender Nachwuchs - das Deutsche Rote Kreuz hat einen Personalengpass. Hoffnung auf Besserung macht der neue Beruf des Notfallsanitäters.

Fünf offene Stellen als Rettungssanitäter bei insgesamt 120 hauptamtlichen Mitarbeitern: „Das Deutsche Rote Kreuz Pforzheim-Enzkreis hat einen Personalengpass“, stellt Kreisgeschäftsführer Stefan Adam fest. „Wir müssen sehen, dass wir in den nächsten fünf Jahren die Menschen in Pforzheim und der Region trotzdem gut versorgen.“ Schon jetzt heißt das pro Mitarbeiter 100 Überstunden im Jahr und Zusatzschichten. Denn erst ab 2020 gebe es genügend frisch ausgebildete Notfallsanitäter auf dem Markt.

Diese Berufseinsteiger seien dann allerdings auch von anderen Organisationen wie dem Arbeiter-Samariter-Bund nachgefragt, sagt Adam. Denn der neue Beruf löst den Rettungssanitäter ab. Ohne ihn dürfe ein Rettungsfahrzeug künftig nicht in den Einsatz.

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