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Ines von Kamp und Olaf Schulze von der Altstadtkirche im Gespräch mit zwei Gästen der Tagesgruppe im Kappelhof. Sie hoffen auf Ehrenamtliche. Foto: Ketterl
Ines von Kamp und Olaf Schulze von der Altstadtkirche im Gespräch mit zwei Gästen der Tagesgruppe im Kappelhof. Sie hoffen auf Ehrenamtliche. Foto: Ketterl
27.02.2018

Helfer gesucht: Altstadtgemeinde will Kappelhof-Bewohner miteinbeziehen

Nur etwa 100 Meter trennen die Besucher der Tagesfördergruppe des Kappelhofs von der Altstadtkirche: Doch ohne ehrenamtliche Helfer ist für die Schwerbehinderten der Besuch des café himmelreich mit seinen Themennachmittagen (dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr) oder eines sonntäglichen Gottesdienstes nicht möglich. Deshalb suchen Ines van der Kamp, Ansprechpartnerin für das Projekt „Miteinander Kirche sein“ der Diakoniekirche, und der Kirchenälteste Olaf Schulze mindestens vier Helfer für wenige Stunden im Monat.

Das Inklusionsprojekt gebe es schon seit längerem, erklärt Schulze. So war er auch schon ehrenamtlich mit zwei Veranstaltungen zu Familiennamen und der Geschichte des Kappelhofs zu Gast in der Einrichtung. Jetzt soll es aber darum gehen, Freiwillige zu finden, die einem Schwerbehinderten ermöglichen, die Altstadtkirche zu besuchen. Und die kleine Hilfen leisten können, erklärt van der Kamp. Das gehe vom Anreichen von Essen und Trinken, bis hin zum Jackeanziehen. Das wichtigste aber sei die Hoffnung auf eine persönliche Beziehung und die Möglichkeit, vielleicht auch mal einen spontanen Spaziergang zu organisieren, sagt ein Betroffener. Ines van der Kamp vermittelt den Kontakt, ist Ansprechpartnerin und Begleiterin in allen Fragen. Die Ehrenamtlichen sind in ihrer Tätigkeit versichert. Gerne dürfe man auch erstmal reinschnuppern, bevor man sich festlegt, sagt van der Kamp.

Wer Interesse hat, der meldet sich bei der Altstadtkirche telefonisch unter (0 72 31) 313360 oder alt-stadtgemeinde@evkirche.de oder auch bei der Freiwilligenagentur.