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Freuen sich über das neue „Helfer vor Ort“-Fahrzeug: DRK-Geschäftsführer Werner Hänlein, Andreas Brock und Ortsvorsitzender Franz Weiss (von links).    
Freuen sich über das neue „Helfer vor Ort“-Fahrzeug: DRK-Geschäftsführer Werner Hänlein, Andreas Brock und Ortsvorsitzender Franz Weiss (von links).    
25.01.2016

Helfer-vor-Ort-System des Roten Kreuzes in Huchenfeld erhält neues Einsatzfahrzeug

Das in Huchenfeld ansässige Helfer-vor-Ort-System des Roten Kreuzes, das auch für die Stadtteile Hohenwart und Würm im Einsatz ist, kann jetzt mit einem neuen Einsatzfahrzeug seinen ehrenamtlichen Dienst nahtlos weiterführen. Der im Jahr 2012 beschaffte Wagen musste im vergangenen Jahr ausgemustert werden, da die Unterhalts- und Reparaturkosten nicht mehr vertretbar waren.

Andreas Brock konnte an der Hochfeldhalle den Schlüssel für den neuen Mercedes-Benz von Franz Weiss, dem Vorsitzenden des Ortsvereins Stadt Pforzheim, in Empfang nehmen. Das gebraucht beschaffte Fahrzeug kostete inklusive medizinischer Ausrüstung, unter anderem mit Defibrillator und EKG-Gerät, 45.700 Euro, davon sind durch eine groß angelegte Spendenaktion bereits 24.700 Euro gedeckt. Sparkasse und Volksbank sowie großzügige Bürger und ihre Vertreter in den Ortschaftsräten haben dazu beigetragen, dass bereits mehr als die Hälfte der Summe aufgebracht ist. Der Rest wird vom Ortsverein zwischenfinanziert, die Spendenaktion läuft weiter. Man hofft, die Summe schnell aufbringen zu können. Erst am Freitag konnte Andreas Brock eine Spende von 1250 Euro der Familie Volz sowie der Belegschaft der Huchenfelder Firma Locher in Empfang nehmen. Nicht zuletzt als Dank für die schnelle Hilfe, die man schon selbst in Anspruch nehmen musste. „Für uns war es wichtig, dass der Betrieb hier ohne Unterbrechung weiterläuft, denn allein im vergangenen Jahr war Brock 243- mal zu Einsätzen im südlichen Teil der Goldstadt ausgerückt, um binnen Minuten schnelle Hilfe leisten zu können“, betonte Franz Weiss vor den Gästen, die zur Übergabe gekommen waren. Im Januar 2016 wurden die „Helfer vor Ort“ bereits 23-mal alarmiert. „Das sind Zahlen, die für sich sprechen. Und die werden allein von ehrenamtlichen Helfern bewältigt“, lobte der Vorsitzende die Bereitschaft der Helfer.