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01.12.2010

"Hells Angels" streiten Verbindungen zu FKK-Club ab

PFORZHEIM. Ein Anwalt der „Hells Angels“ hat die Schlussfolgerung zurückgewiesen, ein FKK-Club in Bruchsal werde von den „Höllenengeln“ betrieben. Vor dem Club war am Sonntag ein Audi mit Pforzheimer Kennzeichen in Flammen aufgegangen. Unbekannte hatte einen Brandsatz unter das Auto geworfen. Die Kripo prüft, ob es einen Zusammenhang mit der Massenschlägerei zwischen „Hells Angels“ und „United Tribuns“ am Samstagmorgen in Pforzheim gibt.

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Tatsache ist, dass ein Angestellter des FKK-Clubs seine schwere Limousine stets vor dem Hauptquartier der „Hells Angels“ in der Pforzheimer Nordstadt parkt. Der Anwalt bestreitet, dass der Club den „Hells“ gehört. Auch sei der in Brand geratene Audi in Bruchsal kein „Firmenfahrzeug“ des Clubs gewesen, sondern das Kundenauto eines Besuchers.

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Unterdessen hüllen sich „Hells Angels“ und „United Tribuns“ gegenüber Ermittlern und Presse weiterhin in Schweigen. Der Präsident der Stuttgarter „Hells“, Lutz Schelhorn, hat immerhin zugesichert, er werde mit den Pforzheimer Kollegen sprechen und sie fragen, ob sie für ein Interview zur Verfügung stünden. Die übliche Berichterstattung in den Medien sei voreingenommen und verfälschend, so Schelhorn zur PZ.

 

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