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Freies WLAN

IT-ler haben in Pforzheim "After Work" oft auch mächtig Spaß bei ihren Treffen.
IT-ler haben in Pforzheim "After Work" oft auch mächtig Spaß bei ihren Treffen. © Seibel
Bei den "IT After Work"-Treffen der M/IT werden neue Projekte ebenso vorgestellt und diskutiert wie auch der lockere private Austausch gefördert.
Bei den "IT After Work"-Treffen der M/IT werden neue Projekte ebenso vorgestellt und diskutiert wie auch der lockere private Austausch gefördert. © Seibel
30.08.2013

"Hidden Champions" werben für den IT-Standort Pforzheim

„Die erfolgreiche Region der Zukunft ist digital, verfügt über eine stark IT-geprägte Wirtschaft und bietet den Menschen die Möglichkeit, immer und überall online zu sein.“ Für Eugen Müller, geschäftsführender Gesellschafter von Meyle+Müller in Pforzheim, ist klar: Die Zukunftsfähigkeit einer Stadt hängt davon ab, wie schnell sie eine digitale Community wird.

Dass Pforzheim auf diesem Weg gute Chancen hat, ist auch sein Verdienst. Sein Ziel: Pforzheim soll für Internet-affine Fachkräfte so interessant werden, dass diese bewusst den Weg in die Region suchen, wenn sie sich Gedanken über ihre berufliche Weiterentwicklung und Zukunft machen. Oder dass sie gleich in der Stadt bleiben, in der sie ihren Hochschulabschluss etwa im Bereich Informatik gemacht haben. Seine Idee: Mit der Gründung einer Medien-/IT-Initiative Pforzheim soll das IT-Klima in der Stadt nachhaltig verbessert werden.

Die Mitwirkenden: Ein Verbund mittelständischer „Hidden Champions“, die in ihrem Fach zur Weltspitze zählen und sich klar zur Region bekennen. „Pforzheim ist ein hoch attraktiver Standort für Unternehmen aus den Bereichen Informationstechnologie und Medien“, sagt Müller.

Verschiedene Aktionen der M/IT sollen dazu beitragen, den Standort weiter zu stärken. Da steht zum Beispiel jeden ersten Mittwoch im Monat der Punkt „IT After Work“ auf dem M/IT-Programm – ein gemütlicher Geek-Talk nach Feierabend, gedacht als lockere Plattform für den Austausch unter IT-lern und durch kurze Vorträge eines ausgewählten Referenten akzentuiert. Es gibt ferner Fachvorträge und Kooperationen mit Schulen, denen gebrauchtes EDV-Equipment gestiftet wird und deren Schüler und Lehrer bei IT-spezifischen Projekten von Fachkräften unterstützt werden. Jüngstes Vorzeigeprojekt ist das freie PF-WLAN in der City und bald auch in den Randgebieten: „Das freie WLAN soll auch symbolisch zeigen, welches Potenzial in der Stadt steckt“, so Eugen Müller.

„Eine Initiative wie die M/IT, die sich für Schulausstattungen und kostenfreies WLAN in der Innenstadt einsetzt, kenne ich noch nicht mal aus Metropolen wie Köln, wo ich ursprünglich herkomme. Pforzheim übernimmt hier eine Vorreiterrolle“, freut sich Christiane Marcos, Human Resources bei ITML GmbH in Pforzheim. „PF-WLAN stellt als Teil einer modernen städtischen Infrastruktur einen Standortvorteil für Pforzheim dar, den zurzeit noch nicht viele Städte in Deutschland nutzen“, ergänzt Patrick Stöber, Geschäftsführer von Stöber Antriebstechnik Pforzheim.

Aber auch in anderen deutschen Städten laufen Vorhaben in Richtung freies WLAN. Die Besonderheit an PF-WLAN erläutert Carsten Kraus, Omikron-Geschäftsführer und Mitglied im Beirat von PF-WLAN Pforzheim: „Das ist ein Non-Profit-Projekt, wir verbinden kein wirtschaftliches Ziel damit – allenfalls das, mit PF-WLAN für Pforzheim zu werben und so in den Standort und seine Attraktivität zu investieren. Unser Prestigeprojekt zahlt sich immer dann aus, wenn Pforzheim damit als eine der zukunftsträchtigsten deutschen IT-Regionen wahrgenommen wird, die viele spannende Herausforderungen zu bieten hat.“

Weitere Infos im Netz unter

www.pz-news.de/pf-wlan

www.mit-pf.de

www.facebook.com/mitpf