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Am Leopoldplatz startet die Reisegruppe – allesamt Gewinner einer exklusiven Verlosung – mit PZ-Redakteurin Anke Baumgärtel, Busfahrer Günter Koch und Filomena Quotadamo-Ries, Leiterin der „Arkaden“ in den „Schmuckwelten“ (von rechts), nach Schramberg.
27.03.2019

Hier ticken die Uhren anders: PZ-Leser mit dem Goldliner auf Zeitreise zu Junghans

Pforzheim/Schramberg. „Da fühlt man sich in frühere Zeiten zurückversetzt“, schwärmt Gerd Sihn aus Niefern. Er ist einer von 32 PZ-Lesern, die einen Platz im Goldliner der „Schmuckwelten“ gewonnen hat. Nicht nur Fahrer Günter Koch muss bei jeder Kurve vollen Körpereinsatz am Steuer zeigen. Auch die Tür zum Innenraum geht nur mit ordentlich Schwung auf.

Bildergalerie: Goldliner nimmt PZ-Leser auf Zeitreise

Ein Minimalismus, den auch Dorothea Meeh aus Heimsheim liebt. Bei gemächlichem Tempo bleibt auf der Fahrt über Freudenstadt und Alpirsbach zu Junghans in Schramberg viel Zeit für nette Gespräche. Am Straßenrand nichts als hohe Bäume – die pure Entschleunigung. Und so soll es dann auch weitergehen: Denn im Junghans Terrassenbau Museum in Schramberg angekommen, begeben sich die Pforzheimer abermals auf Zeitreise. Dieses Mal durch die Geschichte der Uhrenfertigung vom 18.Jahrhundert bis heute. Und das in einem imposanten Bauwerk. Mit einem Schrägaufzug geht es auf die oberste der neun Ebenen der ehemaligen Produktionsstätte, auf denen sich Hunderte tickende, klackende und rufende Exponate finden. In der Sammlung von Heinrich Engelmann ist allerlei Kurioses auszumachen. Ein wenig Firmengeschichte darf für den Besuch aus der Schmuck- und Uhrenstadt auch nicht fehlen. Immerhin zählte das 1861 gegründete Unternehmen, das 2009 durch die Familie Steim übernommen wurde, in Hochzeiten knapp 10.000 Mitarbeiter.

Die Ausstellung über die Unternehmerfamilie Junghans und ihre Bedeutung für die Stadt Schramberg wurde im Juni vergangenen Jahres im historischen Terrassenbau eröffnet. In dem Industriebau in Hanglage wurden nach Fertigstellung 1918 viele Millionen Zeitmesser montiert. Gezeigt werden auf neun Ebenen aber nicht nur Junghans-Fabrikate, sondern auch eine große Sammlung historischer Schwarzwalduhren wie Kuckucksuhr und Musikspielautomaten sowie eine originale Uhrmacherwerkstatt aus dem 18. Jahrhundert. Wie modern Junghans auch heutzutage tickt, zeigen aktuelle Modelle im dortigen Shop.

Das Junghans Terrassenbau Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 17 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro (ermäßigt vier). Gruppenführungen sind nach Anmeldung möglich.

www.junghans-terrassenbau.de

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Faelchle
27.03.2019
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