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Starker Zusammenhalt: Schulleiterin Edith Drescher überreicht ein Sparschwein an Deniz’ Mutter Gaye Demirbas Ugurtas (rechts daneben) mit rund 1600 Euro für die Familie. Foto: Ketterl
Starker Zusammenhalt: Schulleiterin Edith Drescher überreicht ein Sparschwein an Deniz’ Mutter Gaye Demirbas Ugurtas (rechts daneben) mit rund 1600 Euro für die Familie. Foto: Ketterl
03.07.2017

Hilda-Schüler drücken Deniz nach Transplantation die Daumen

Pforzheim. Ihre Mitschüler sind in Gedanken bei ihr. Am liebsten wäre sie an diesem Montagmittag auch bei ihnen – direkt hier in der Aula des Hilda-Gymnasiums. Doch noch liegt die 14-jährige Deniz in einer Tübinger Klinik. Eine Woche ist es nun her, dass die Siebtklässlerin, die an Blutkrebs erkrankt ist, fremde Stammzellen bekommen hat.

„Deniz ist noch sehr schwach“, erzählt ihre Mutter Gaye Demirbas Ugurtas. Gemeinsam zähle die Familie die Tage, bis die gesunden Zellen im Blut sichtbar werden. In zwei Wochen soll es so weit sein. Bis dahin ist die Familie im Elternhaus der Klinik untergebracht. Das kostet Geld. Genauso wie die Fahrten und die Betreuung der beiden kleinen Brüder.

Über Wochen hinweg hat die Schule deshalb Geld gesammelt, „um der Familie unsere Unterstützung zu signalisieren“, wie Schulleiterin Edith Drescher sagt. 1600 Euro sind dabei zusammengekommen. „1000 Euro stammen allein von Deniz’ Klasse“, so Drescher. Auch die erste Klasse der Brötzinger Schule habe eine Spende beigesteuert, ebenso die PZ-Aktion „Menschen in Not“. Das Geld hat Drescher am Montag Deniz’ Mutter überreicht.

Auch auf dem Konto der DKMS tut sich was. 18.900 Euro sind dort laut Andrea Autenrieth, zuständig für die Spenderneugewinnung, bereits unter dem Stichwort „Deniz“ eingegangen.

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