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Auch diese medizinischen Geräte gehen mit auf die Reise nach Rumänien: Darüber freuen sich Oana und Gunther Krichbaum, Beatmungsspezialistin Ilse Geißler, Krankenhausdirektor Ulrich Schulze und Chefarzt Thushira Weerawarna (von links).  Foto: Meyer 

Hilfe für Corona-Patienten: Siloah Klinik-Team unterstützt rumänische Krankenhäuser

Pforzheim. „Die Krankenhäuser dort sind völlig überfordert. Es fehlt an Platz für Patienten und an neuer Technologie“, sagt die Vorsitzende der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft, Oana Krichbaum. Grund genug, ein Hilfsprojekt auf die Beine zu stellen und dazu das Siloah St. Trudpert Klinikum mit ins Boot zu holen.

Dort wurden seit Beginn der Pandemie 160 Covid-19-Patienten behandelt, 35 davon beatmet. Darunter auch die vier schwerstkranken Franzosen, die aus den überlasteten Krankenhäusern im Elsass nach Pforzheim geflogen wurden.  „Wir haben gute Erfolge erzielt und viele Daten gesammelt“, sagt Dr. Thushira Weerawarna, Chefarzt der Klinik für Pneumologie Beatmungs- und Schlafmedizin. Dieses Wissen möchten er, eine weitere Ärztin und die Beatmungsspezialistin Ilse Geißler nun an die rumänischen Kollegen weitergeben und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Dafür hat das Siloah St. Trudpert Klinikum seine drei Mitarbeiter eine Woche lang freigestellt. Und nicht nur das: Im Gepäck hat das Team jede Menge Schutzkleidung und drei Beatmungsgeräte, die sie bei Bedarf auch den rumänischen Krankenhäusern spenden können. Zudem nehmen sie ein Lungenspiegelgerät mit, wenn sie mit Oana Krichbaum und ihrem Ehemann, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum, nach Rumänien fliegen. In zwei Krankenhäusern in Kronstadt will das Siloah-Team Schwerstkranke mit versorgen. Denn als Urlaubsort und touristisches Ziel schnellten in Brașov nach Lockerungen die Infiziertenzahlen wieder nach oben. 

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