nach oben
Gute Laune trotz Schwerstarbeit unter sengender Sonne: das Team der Firma Howey aus Bremen beim Aufbau des Klassikers „Happy Sailor“. Foto: Moritz
Gute Laune trotz Schwerstarbeit unter sengender Sonne: das Team der Firma Howey aus Bremen beim Aufbau des Klassikers „Happy Sailor“. Foto: Moritz
Auf der Steubenstraße regieren die Arbeiter und deren Baugeräte.
Auf der Steubenstraße regieren die Arbeiter und deren Baugeräte.
Auf der Enzseite am Messplatz verstellen Wohnwagen der Schausteller und rangierende Lastwagen Fußgängern den Weg. Foto: Moritz
Auf der Enzseite am Messplatz verstellen Wohnwagen der Schausteller und rangierende Lastwagen Fußgängern den Weg. Foto: Moritz
05.06.2019

Hitze, Kabelsalat und Sackgassen: Die Hürden des Aufbaus der Pforzemer Mess

Pforzheim. Jetzt rücken sie nach und nach an: die Schausteller der am Freitag, 14. Juni startenden Mess mit ihren schweren Gefährten – Sattelzüge mit Fahrgeschäften, Brummis mit technischem Material, aber auch Wohnwagen, in denen die Beschicker mit ihren Beschäftigten und Familien während des bis Sonntag, 23. Juni, dauernden Volksfests leben.

Der Messplatz verwandelt sich also im Akkord vom Parkplatz in eine riesige Vergnügungsmeile. Das geht erstaunlich gut koordiniert und doch nicht immer reibungslos vonstatten.

Wie ein auf einen Rollator angewiesener PZ-Leser am Mittwoch berichtete, sei der Gehweg entlang der Enz für ihn derzeit nicht zu nutzen, weil Wohnwagen auf der gesamten Breite bis hin zum Geländer aufgestellt worden seien. Auf die Straße könne er nicht ausweichen, weil dort Lastwagen rangierten und er mit seiner Gehhilfe die Schläuche und Kabel, die sich über die Fahrbahn schlängelten, nicht überwinden könne. Die gegenüberliegende Uferseite sei keine Alternative, weil dort wegen des letzten Bauabschnitts der Steubenstraße zwar jenseits der Sperrzäune ein kleiner Weg für Fußgänger freigegeben, dieser aber zu schmal und nur geschottert sei. Auch für Eltern mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer sei hier kein Durchkommen.

Der städtische Marktmeister Marc Pfrommer weiß um dieses „alljährliche“ Problem, das durch die Baustelle gegenüber noch verschärft werde. Tatsächlich müssten die Wohnwagen auf dem Gehweg platziert werden, weil man angesichts von 114 Schaustellern und Krämern „bei der Größe des Messplatzes am Limit“ sei. Jedoch werde sich die Situation entzerren, sobald die heißeste Aufbauphase überstanden ist. Dann werde es zwischen Wohnwagen und Ständen eine „Laufgasse“ geben. Die Kabel würden „TÜV-gerecht abgedeckt“. Und Passanten könnten dann natürlich auch wie alle anderen Besucher über den Messplatz spazieren.

Der Start des Aufbaus ist aber zugleich jener Moment, ab dem die Vorfreude bei Freunden der Mess steigt wie eine Gondel am Riesenrad. Am Freitag, 14. Juni, gegen 19.30 Uhr ist offizielle Eröffnung in „Stephans Mess Platzerl“.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 6. Juni 2019, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.